Science-Bridge – Luxemburg-London
25 Schüler der Europaschule Luxemburg II nahmen im März an einer Studienreise nach London teil. Der fünftätige Aufenthalt stand dieses Jahr unter dem Motto „Science Bridge“ und sollte den Schülern die Studienmöglichkeiten in Großbritannien näherbringen. Zudem nutzten sie die zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen (Museen, Hochschulen und Parkanlagen) der englischen Hauptstadt zum praktischen Wissenserwerb, indem sie die englische Sprache in einem wissenschaftlichen Kontext anwendeten. Begleitet wurden die Schüler durch die Lehrkräfte Miriam Bligh, Pascal Waechter und Max Wolff. Der Fonds National de La Recherche Luxemburg unterstützte das Projekt finanziell.
Am ersten Tag der Studienreise standen Besichtigungen der großen Wissenschaftsmuseen auf dem Programm: Im Natural History Museum wurden den Schülern die Grundprinzipien der Evolutionstheorie an unterschiedlichen Exponaten erläutert. Im Science Museum nahmen die Schüler an einem Workshop über Raketenantriebe teil, während sie im Victoria and Albert Museum die größte Sammlung von Kunstgewerbe und Design der Welt bewundern konnten.
Leider konnte die partielle Sonnenfinsternis am zweiten Tag der Reise wegen des dichten Nebels in London nicht beobachtet werden. Doch der Forscher John Schollar vom National Centre for Biotechnology Education in Reading gewann die Schüler durch seine humorvolle Art schnell für sich und stellte ihnen biochemische Analysen vor. Während dieses eintägigen Praktikums extrahierten die Schüler mitochondriale DNA, vervielfältigten ihre Erbsubstanz anschließend durch die Polymerase-Kettenreaktion und trennten diese Moleküle schließlich durch Elektrophorsese.
Doch auch der kulturelle Aspekt unserer Reise kam nicht zu kurz. So nutzte die Englischlehrerin Miriam Bligh den Besuch des bekannten Musicals „Billy Elliot“, um die Bergarbeiterstreiks von 1984/1985 in Nordengland und die damit verbundenden sozialen Spannungen zu thematisieren.
Am darauffolgenden Tag stand ein Spaziergang durch die Royal Botanical Gardens (Kew Gardens) auf dem Programm. Neben den weltbekannten viktorianischen Gewächshäusern befinden sich in Kew Gardens auch großflächige Parkanlagen mit sehr alten Rhododendron-gewächsen. Kew Gardens widmet sich intensiv Zielen der Umweltbildung, der Forschung und des Naturschutzes. Die unterschiedlichen Themenbereiche bearbeiteten unsere Schüler dort in Kleingruppen. Das Museum of London, das am Nachmittag besichtigt wurde, dokumentiert die Entwicklung Londons von seinen Anfängen bis heute. Das Tate Modern hingegen beeindruckte durch seine imposante Architektur.
Den am Südufer der Themse gelegenen Stadtbezirk Royal Borough of Greenwich suchte die Schülergruppe am vorletzten Tag unserer Studienreise auf. Dieser Stadtteil war früher das Zentrum der britischen Marine und er ist vor allem bekannt, weil durch seine Sternwarte der Nullmeridian verläuft. Außerdem ist die Zeitzone Greenwich Mean Time nach dem Stadtteil benannt. Vorführungen im Planetarium erläuterten die Struktur des Universums sowie die Grundprinzipien astronomischer Studien. Kurz vor der Rückreise nach Westminster be-sichtigten wir das royale Maritim-Museum.
Angesichts der aktuellen Entwicklung, dass sich immer mehr Schüler an englischen Universitäten oder Hochschulen bewerben, bot sich ersteren am letzten Tag die Möglichkeit, das Zulassungsverfahren UCAS besser nachvollziehen zu können. Dies, da den Schülern im Imperial College Studienberater Rede und Antwort standen.
Die Schülerarbeiten, die während dieser Studienreise angefertigt wurden, werden am Tag der offenen Tür (09.05.2015 von 09:00-13:00 Uhr), in den Räumlichkeiten der Europaschule Bertrange-Mamer ausgestellt. Außerdem werden die Schüler ihrer Erfahrungen durch Vorträge in den Parallelklassen mit ihren Mitschülern teilen.
25 Schüler der Europaschule Luxemburg II nahmen im März an einer Studienreise nach London teil. Der fünftätige Aufenthalt stand dieses Jahr unter dem Motto „Science Bridge“ und sollte den Schülern die Studienmöglichkeiten in Großbritannien näherbringen. Zudem nutzten sie die zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen (Museen, Hochschulen und Parkanlagen) der englischen Hauptstadt zum praktischen Wissenserwerb, indem sie die englische Sprache in einem wissenschaftlichen Kontext anwendeten. Begleitet wurden die Schüler durch die Lehrkräfte Miriam Bligh, Pascal Waechter und Max Wolff. Der Fonds National de La Recherche Luxemburg unterstützte das Projekt finanziell.
Am ersten Tag der Studienreise standen Besichtigungen der großen Wissenschaftsmuseen auf dem Programm: Im Natural History Museum wurden den Schülern die Grundprinzipien der Evolutionstheorie an unterschiedlichen Exponaten erläutert. Im Science Museum nahmen die Schüler an einem Workshop über Raketenantriebe teil, während sie im Victoria and Albert Museum die größte Sammlung von Kunstgewerbe und Design der Welt bewundern konnten.
Leider konnte die partielle Sonnenfinsternis am zweiten Tag der Reise wegen des dichten Nebels in London nicht beobachtet werden. Doch der Forscher John Schollar vom National Centre for Biotechnology Education in Reading gewann die Schüler durch seine humorvolle Art schnell für sich und stellte ihnen biochemische Analysen vor. Während dieses eintägigen Praktikums extrahierten die Schüler mitochondriale DNA, vervielfältigten ihre Erbsubstanz anschließend durch die Polymerase-Kettenreaktion und trennten diese Moleküle schließlich durch Elektrophorsese.
Doch auch der kulturelle Aspekt unserer Reise kam nicht zu kurz. So nutzte die Englischlehrerin Miriam Bligh den Besuch des bekannten Musicals „Billy Elliot“, um die Bergarbeiterstreiks von 1984/1985 in Nordengland und die damit verbundenden sozialen Spannungen zu thematisieren.
Am darauffolgenden Tag stand ein Spaziergang durch die Royal Botanical Gardens (Kew Gardens) auf dem Programm. Neben den weltbekannten viktorianischen Gewächshäusern befinden sich in Kew Gardens auch großflächige Parkanlagen mit sehr alten Rhododendron-gewächsen. Kew Gardens widmet sich intensiv Zielen der Umweltbildung, der Forschung und des Naturschutzes. Die unterschiedlichen Themenbereiche bearbeiteten unsere Schüler dort in Kleingruppen. Das Museum of London, das am Nachmittag besichtigt wurde, dokumentiert die Entwicklung Londons von seinen Anfängen bis heute. Das Tate Modern hingegen beeindruckte durch seine imposante Architektur.
Den am Südufer der Themse gelegenen Stadtbezirk Royal Borough of Greenwich suchte die Schülergruppe am vorletzten Tag unserer Studienreise auf. Dieser Stadtteil war früher das Zentrum der britischen Marine und er ist vor allem bekannt, weil durch seine Sternwarte der Nullmeridian verläuft. Außerdem ist die Zeitzone Greenwich Mean Time nach dem Stadtteil benannt. Vorführungen im Planetarium erläuterten die Struktur des Universums sowie die Grundprinzipien astronomischer Studien. Kurz vor der Rückreise nach Westminster be-sichtigten wir das royale Maritim-Museum.
Angesichts der aktuellen Entwicklung, dass sich immer mehr Schüler an englischen Universitäten oder Hochschulen bewerben, bot sich ersteren am letzten Tag die Möglichkeit, das Zulassungsverfahren UCAS besser nachvollziehen zu können. Dies, da den Schülern im Imperial College Studienberater Rede und Antwort standen.
Die Schülerarbeiten, die während dieser Studienreise angefertigt wurden, werden am Tag der offenen Tür (09.05.2015 von 09:00-13:00 Uhr), in den Räumlichkeiten der Europaschule Bertrange-Mamer ausgestellt. Außerdem werden die Schüler ihrer Erfahrungen durch Vorträge in den Parallelklassen mit ihren Mitschülern teilen.