Ein leuchtendes Licht aus 1001er Nacht

Rosentaufe ‚An de Wisen‘

Im Beisein Familienminister Max Hahn haben die Lëtzebuerger Rousefrënn und die Seniorenresidenz „An de Wisen“ in Bettemburg die gleichnamige besondere Rose getauft. Anlass hierzu war das 30-jährige Bestehen des Hauses.

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“, bekräftigte Familienminister Max Hahn bei der Taufe der Rose ‚An de Wisen‘ am 25. September. Diese Lebensweisheit der britischen Ärztin Cicely Saunders, die als Begründerin der modernen Hospizbewegung gilt, ist ein Plädoyer für ein selbstbestimmtes und erfülltes Altern.

Die Rosentaufe fand im Rahmen des Festakts zur 30-Jahr-Feier der Seniorenresidenz „An de Wisen“ in Bettemburg statt. Im Alltag sei es wichtig, seine „persönlichen Glücksmomente“ zu finden, unterstrich der Minister, zugleich Taufpate der neuen Rose ‚An de Wisen‘. Für freudige Augenblicke sorgt auch der Rosengarten der Einrichtung, der bereits seit 10 Jahren zum Verweilen einlädt.

„Durch die Namensgebung wird die Rose zum Spiegelbild eines Ortes, an dem jeder Mensch in seiner ganzen Einzigartigkeit willkommen geheißen, unterstützt und berücksichtigt wird“, betonte der renommierte belgische Züchter der Rose ‚An de Wisen‘ Martin Vissers anlässlich der Rosentaufe.

Die farbenfrohe Blütenschönheit ist in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich: Das Herz der Kletterrose ist umrahmt von einem violetten Kreis und ihre Staubblätter „ähneln kleinen Augen, die sich der Welt zuwenden – Augen, die anschauen, beobachten, sich erinnern und erzählen“, so der Rosenzüchter. Diese könnten als Spiegelbild der Blicke angesehen werden, die innerhalb der Residenz ausgetauscht werden: „die Blicke der Bewohner, reich an Lebenserfahrung und Erinnerungen, aber auch die der Familien, der Betreuer und all der Menschen, die sie mit Freundlichkeit begleiten“, erklärte Vissers.

So werde die Rose zum Symbol dafür, anderen mit Fürsorge, Respekt und Menschlichkeit zu begegnen. Sie erinnere uns daran, dass hinter jedem Gesicht, jedem Blick und jeder Geschichte ein einzigartiger Mensch mit eigenen Erfahrungen, Erinnerungen und innerem Reichtum steht.

Die kletterfreudige Blumenkönigin ‚An de Wisen‘ ist außerdem eine sogenannte Persika-Rose: Die modernen persischen Rosen begeistern mit ihren reizvollen mittigen Augen und dem orientalisch anmutenden Charme.

Thierry Differding, Leiter der Seniorenresidenz „An de Wisen“, und Fabienne Schaack, Verantwortliche des Service Hôteliers, bedankten sich herzlich bei den Lëtzebuerger Rousefrënn für die besondere Ehre, dass die neue Rose auf den Namen des Hauses getauft wurde. Taufpatin war Monique Lanners, Präsidentin der Amicale „An de Wisen“.

Die Rosentaufe fand im Beisein von Julien Demoulin statt (Generaldirektor Sodexo Lëtzebuerg) sowie Jean-Jacques Schonckert (Avocat à la Cour). Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgte der bekannte junge Geiger und Komponist Jean-Jacques Mailliet. Wer sich den Zauber von 1001er Nacht in seinen Garten holen möchte, kann die exotische robuste Blütenschönheit ‚An de Wisen‘ bei den Lëtzebuerger Rousefrënn bestellen.

Weitere Informationen:

Lëtzebuerger Rousefrënn a.s.b.l.

Tel. (+352) 621 42 24 44

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