Waldorfschüler: fünf Länder arbeiten künstlerisch an UN-Nachhaltigkeitszielen
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„The European Secret“ zu Gast in Luxemburg
In der Woche vom 13. bis 18. April 2026 fand an der Fräi-ëffentlech Waldorfschoul Lëtzebuerg das europäische Kunst- und Bildungsprojekt „The European Secret“ statt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus fünf Ländern – der Republik Moldau, der Tschechischen Republik, Österreich, Deutschland und Luxemburg – kamen zusammen, um sich gemeinsam mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen auseinanderzusetzen.
Im Mittelpunkt standen insbesondere die Ziele für nachhaltige Städte und Gemeinden, verantwortungsvollen Konsum, Klimaschutz sowie Frieden und Gerechtigkeit. In Workshops, Gesprächsrunden und künstlerischen Formaten setzten sich die Jugendlichen intensiv mit der Frage auseinander, wie diese globalen Themen im Alltag konkret umgesetzt werden können.
„Gerade in einer Zeit großer gesellschaftlicher Herausforderungen ist es entscheidend, dass junge Menschen über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten und gemeinsame Perspektiven für die Zukunft Europas entwickeln“, erklärte Michael Schulz, Präsident der Fräi-ëffentlech Waldorfschoul Lëtzebuerg.
Ein zentrales Element der Woche war die Installation „The European Secret“ des Künstlers Anton Winter. Die gemeinsam von den Schülerinnen und Schülern aufgebaute Skulptur lud zur Reflexion über die geistigen Wurzeln Europas und grundlegende Werte wie Weisheit, Gerechtigkeit und Transformation ein.
Parallel dazu arbeiteten die Teilnehmenden an einem Puppen- und Schattentheaterprojekt zum Thema Veränderung.
Die in den jeweiligen Herkunftsländern entwickelten Geschichten wurden in Luxemburg weitergeführt und künstlerisch umgesetzt. Den Abschluss bildeten schulinterne Aufführungen, bei denen die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit präsentiert wurden.
Ergänzt wurde das Programm durch Ausflüge in Luxemburg-Stadt und die Umgebung, die den internationalen Gästen Einblicke in Kultur und Alltag des Landes ermöglichten. Das Projekt leistete damit einen wichtigen Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit im Bildungs- und Kulturbereich und stärkte den interkulturellen Austausch unter jungen Menschen.