Neues Gebäude des Luxemburger Nationalarchivs in Esch-Belval
Das Luxemburger Nationalarchiv hat die Aufgabe, Dokumente von historischem, wissenschaftlichem, wirtschaftlichem und kulturellem Interesse zu sammeln, zu bewahren, zu inventarisieren und zugänglich zu machen. Darüber hinaus berät es öffentliche und private Institutionen bei der Archivierung und trägt zur Bewahrung des nationalen Kulturerbes bei. Das neue Gebäude in Esch-Belval bietet eine funktionale und effiziente Infrastruktur, um so heutigen und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Der mehrgeschossige Bau verfügt über eine Lagerkapazität von 105 Kilometern Regionalen (die aktuellen Bestände des Archivs umfassen etwa 50 Kilometer Regional sowie zeitgemäße Arbeits- und Logistikräume. Eine moderne Haustechnik mit einer präzisen Klimatisierung und einem Wärmepumpensystem garantiert konstante Temperaturen und Luftfeuchtigkeit zum Schutz der teils sensiblen Bestände. Das nachhaltige Gebäude verfügt außerdem über ein innovatives Energiekonzept. Fassaden und Dach sind mit Photovoltaikelementen verkleidet sodass der benötigte Strom direkt vor Ort erzeugt wird. Der öffentliche Bereich für Forschung und Ausstellungen im neuen Gebäude ist als barrierefreier Kultur- und Begegnungsraum konzipiert. Der Standort ESCH-Belval ist dabei nicht zufällig gewählt. Die direkte Nachbarschaft zur Universität Luxemburg und den dortigen Forschungszentrum begünstigt direkte wissenschaftliche Synergien. Durch eine direkte Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz-der Bahnhof Esch-Belval ist quasi vor der Tür- ist das Nationalarchiv gut erreichbar für Forschende, Studierende, Schulklassen sowie Bürger aus dem In- uns Ausland. Das älteste Dokument im Besitz des Luxemburger Nationalarchivs stammt aus dem Jahr 762. Nennwert: 1,20 Euro. Layout: Keong-A Song (LU). Druck: bpost Stamps Printing, Malines (BE). Ausgabetag: 15.09.2026. Karte, Photo: Capsule, Paul Bretz, Architectes. Stempel: Ersttagsonderstempel, „Gebäude Nationalarchiv ANLux Belval“ 15.09.2026 .
SEPAC – Ikonische Wahrzeichen
Ein ikonisches Wahrzeichen ist ein Bauwerk, Ort oder Objekt, das als starkes Symbol einer Stadt, Region oder Kultur über seine rein physische Funktion hinaus Bedeutung hat. Wichtig ist: Ein Wahrzeichen wird nicht automatisch ikonisch gebaut, es wird es durch gesellschaftliche Bedeutung, Wiedererkennung und kulturelle Aufladung über Zeit. Die Adolphe-Brücke (Pont Adolphe) in Luxemburg-Stadt ist in diesem Sinn weit mehr als nur eine Brücke. Sie ist ein Symbol für den Technischen und städtebaulichen Wandel der Hauptstadt. Als sie Anfang des 20. Jahrhunderts (1900 bis 1903) gebaut wurde, galt sie als ingenieurtechnische Innovation ihrer Zeit. Mit ihrem großen Steinbogen verband sie die Oberstadt mit dem damals neu entstehenden Bahnhofs- Viertel. Heute hat die Adolphe-Brücke erneut eine Transformation durchlaufen und zeigt, wie historische Infrastrukturen zukunftsfähig bleiben können. Im Zuge einer Modernisierung wurde sie für die Tram angepasst, die eine zentrale Rolle in einem nachhaltigen Mobilitätskonzept spielt. Ergänzend entstand auf einer neuen Ebene eine separate Brücke für Fußgänger und Radfahrer. So steht die Adolphe-Brücke heute für die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft: ein Denkmal der Ingenieurskunst, das immer wieder angepasst wurde und eine nachhaltige, multimodale Stadtentwicklung eingebunden ist. Nennwert: 1,70 Euro. Fotos Olidom Multimedia (LU). Photothèque de la Ville de Luxembourg/ Marcel Schroeder (LU). Layout: Fargo (LU). Druck:
bpost Stamps Printing, Malines (BE) Ausgabetag: 15.09.2026. Text für die Briefmarken: POST Philately, Luxemburg. Die beiden Maximumkarten wurden von der FSPL-Maximaphilie Kommission hergestellt. Karte: Photo: CF. Stempel: Ersttagsonderstempel, „Pont Adolphe“ 15.09.2026