Steuerreform: Wir brauchen einen breiten öffentlichen Dialog – und eine faire Anerkennung von Familien
Die geplante Steuerreform wird als Modernisierung präsentiert. Doch bei einem so tiefgreifenden Systemwechsel reicht es nicht, nur einzelne Gewinner und Verlierer zu betrachten. Entscheidend ist die Gesamtwirkung: Welche Lebensmodelle werden gestärkt, welche geraten unter Druck? Wie wirkt sich die Reform auf Familien, Care-Arbeit und die Bereitschaft aus, Verantwortung gemeinsam zu tragen?
Gerade deshalb ist ein breiter, öffentlicher Dialog notwendig – nicht als Pflichtübung, sondern als ernsthafte gesellschaftliche Debatte. Die Steuerpolitik formt am Ende mit, wie wir als Gesellschaft zusammenleben.
In diesem Sinne habe ich die Öffentliche Petition Nr. 3899 „Fir eng Unerkennung vu Familljen an der Besteierung!“ eingereicht. Ziel ist: Gemeinsame Besteuerung nicht abschaffen, sondern neu denken – mit Wahlfreiheit, Vielfalt und einer Besteuerung, die reale Verantwortungsgemeinschaften sichtbar macht.
Ich lade alle ein, sich zu informieren, mitzudiskutieren und – wenn sie das Anliegen teilen – die Petition zu unterzeichnen: Pétition n°3899 - Für eine Anerkennung von Familien bei der Besteuerung!
Aline Schaltz