Ein Abend für die guten Seelen des Vereins

Ein Abend für die guten Seelen des Vereins

„La Liberté“ Niederkorn würdigt den Einsatz seiner ehrenamtlichen Helfer

Schouweiler. Sie sind zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird, packen tatkräftig mit an und halten den Vereinsbetrieb am Laufen: die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, auf die der Turnverein „La Liberté“ Niederkorn seit Jahren zählen kann. Zu ihrem Ehren lud der Vorstand kürzlich zu einem besonderen Abend ein – als Zeichen der Anerkennung und als herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Treue zum Verein.

Präsident Claude Bariviera zeigte sich erfreut über die rege Beteiligung. Trotz des Ferienbeginns waren die engagierten Mitglieder der Einladung zum traditionellen „Merci-Owend” gefolgt. Ein lebendiges Vereinsleben wäre ohne das „Bénévolat“ und die vielen Menschen, die ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen, heute kaum noch vorstellbar. Auch Roby Rollinger, Ehrenpräsident des Turnverbandes FLGym, betonte im Tischgespräch den unschätzbaren Wert des Ehrenamts und schloss sich damit der Meinung von Franziska Scharpf an.

„Ehrenamt ist keine Arbeit, die nicht bezahlt wird. Es ist Arbeit, die unbezahlbar ist.”

An diesem Abend durften die Helfer ihre gewohnten Aufgaben ruhen lassen. Bei gutem Essen und angeregten Gesprächen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. In entspannter Atmosphäre blieb genügend Zeit, um gemeinsam einige schöne Stunden zu verbringen. Der Dankeschön-Abend machte einmal mehr deutlich, was den Turnverein auszeichnet. Es ist nicht allein der Sport, der die Mitglieder verbindet, sondern vor allem Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und ein ausgeprägter Gemeinschaftssinn. Dass Wertschätzung dabei keine leere Floskel ist, brachte Jerry Haupert treffend zum Ausdruck: „Wenn die Stimmung im Verein gut ist und du dich wohlfühlst, dann hilft man gerne aus.“

Ein Dankeschön mag auf den ersten Blick eine kleine Geste sein. Für all jene, die sich das ganze Jahr über mit Zeit, Herzblut und Tatkraft für ihren Verein einsetzen, bedeutet es jedoch umso mehr. Denn ein Verein lebt nicht nur von seinen sportlichen Erfolgen, sondern vor allem von den Menschen, die ihn tragen.

Romain Welter via mywort