Wie in den Jahren zuvor gedachte die Stadt Vianden am Sonntag den US-Soldaten, die vor nunmehr 81 Jahren die Freiheit brachten. Im Beisein Viandener Einwohner sowie Ehrengästen, hierunter die Botschafterin der Tschechischen Republik, S.E. Barbara Karpetová sowie eine Vertreterin der amerikanischen Botschaft in Luxemburg wurde am lokalen Kriegsdenkmal am Belvédère hoch über Vianden Blumengebinde niedergelegt. Zuvor fand in der Trinitarierkirche die alljährliche Stiftungsmesse für die gefallenen elf US-Soldaten statt.
Vianden als letzte Stadt des Landes befreit
Am 12. Februar 1945 befreiten US-Soldaten des 1255th Engineer Combat Batallion die Viandener Oberstadt und damit die letzte Stadt des Landes von deutschen Truppen. Dies nach schweren Gefechten und unter dem Verlust elf junger GI's, die das Ringen um die Freiheit mit ihrem Leben bezahlen mussten. Erst am 22. Februar sollte dem 28th Cavalry Reconnaissance Squadron schließlich auch die Einnahme der Unterstadt gelingen.