Viele fleiβige Helfer bei der Naturbotz

Über mangelndes Interesse für die Naturbotz in Warken und Ettelbrück konnten die Umweltkommission der Stadt Ettelbrück und die Waarker Jeekelen sich nicht beklagen. Über 100 Freiwillige hatten sich bei bestem Frühlingswetter zum Briefing im Hof neben dem Jeekelsbau in Warken eingefunden. Auffallend viele junge Familien mit Kleinkindern waren dem Aufruf gefolgt sich in den Dienst der Natur zu stellen. Die Naturbotz ist eben auch Familienausflug. Eine 25-köpfige Gruppe internationaler Schutzsuchender aus dem Foyer Ettelbruck 12 unter der Leitung von HUT (Hëllef um Terrain) und CJF war ebenfalls mit von der Partie. Unterschiedlicher hätte diese Gruppe, bestehend aus Menschen aus Kolumbien, Nicaragua, Venezuela, Syrien, Türkei, Eritrea und der Elfenbeinküste, wohl nicht sein können, am Ende waren alle begeistert von der Luxemburger Natur und der gelungenen Aufgabe. Nach Café mit Croissants und der erfolgten Einteilung in Gruppen wurden die Freiwilligen mit Arbeitshandschuhen, Zangen zum Müll aufheben und Plastiktüten ausgestattet. Zu säubern galt es die Feld- und Waldwege um Warken sowie die Naherholungszonen Ditgesbaach und Grondwee/Quellteich um Ettelbrück. Zur Mittagsstunde waren dann alle wieder am Ausgangsort zurück und die Stadt Ettelbrück lud zum gemeinsamen Grillen.