„Ein Platz unter den ersten Vier ist Pflicht“

Sieben Neuverpflichtungen sollen für mehr Konstanz sorgen

Differdingen hat vor der Sommerpause auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen. Während die Verträge von Torhüter Patrick Buzaud und Rückraumakteur Omer Sehovic nicht verlängert wurden, sicherten sich die Vereinsverantwortlichen die Dienste von sieben neuen Spielern.

Viel versprechend klingt dabei vor allem die Verpflichtung des 28-fachen rumänischen Nationalspielers Cenusa Razvan. Der 32-jährige Schlussmann kam bisher für Steaua Bukarest zum Einsatz, gewann mit diesem Verein sowohl die Meisterschaft als auch den Pokalwettbewerb und sammelte zudem Erfahrung in der Champions League. „Dieser Neuzugang scheint für mich von großer Wichtigkeit, da Cenusa uns möglicherweise den Rückhalt in der Abwehr geben kann, der uns bisher gefehlt hat. Ich hoffe, dass er die Mannschaft weiterbringen kann“, so Trainer Goran Vukcevic vor seiner vierten Saison bei den Red Boys.

Erfolgreiche Testspiele
Des Weiteren werden sich von den beiden Deutschen Tobias Stemmler – ein angriffslustiger Linkshänder – und Daniel Altmeyer – der ehemalige Kapitän des Zweitbundesligisten HG Saarlouis – sowie von Miguel Moreira neue Impulse im Offensivspiel des letztjährigen Tabellenfünften erwartet. Die talentierten Youngster Admir Alickovic, Eric Korac und Aldin Zekan sollen hingegen nach und nach heranreifen.

Dass die etlichen Neuverpflichtungen Veränderungen mit sich bringen, scheint offensichtlich. „Derzeit fällt es mir schwer, die Stärke meines Teams einzuschätzen. Wir haben zwar mehrere Testbegegnungen sowohl auf heimischer als auch auf internationaler Bühne erfolgreich gestaltet, dennoch kann man diese nicht mit dem Spielbetrieb in der nationalen Meisterschaft vergleichen. Ich bin aber überzeugt, dass wir aufgrund des besseren Kollektivspiels konkurrenzfähiger und vor allem konstanter als im Vorjahr sind“, gibt sich der 43-jährige Coach optimistisch. Die Zielvorgabe entspricht dennoch jener aus der vergangenen Spielzeit: „Obwohl die Meisterschaft im vorderen Tabellenbereich wahrscheinlich wieder sehr ausgeglichen sein wird, ist ein Platz unter den ersten Vier Pflicht.“

Aufgrund einer von guten Resultaten geprägten Normalrunde in der Vorsaison schafften Damir Rezic und Co. die Qualifikation für die Benelux-Liga. „Für die luxemburgischen Clubs ist das Mitwirken in dieser Liga sicherlich nützlich, da hier außer Frage hochkarätige Duelle zu Stande kommen werden. Inwieweit die Teams des FLH-Verbandes um die Spitzenplätze mitreden können, wird sich ab Oktober zeigen. Wichtig ist, dass die sich uns bietende Chance bestmöglich genutzt wird“, weiß Vukcevic. (SaS)