In ihrer jüngsten Sitzung begrüßten die Gemeinderäte aus Düdelingen einstimmig die Entscheidung von Kulturministerin Octavie Modert, die Pfarrkirche St. Martin zu nationalem Kulturgut zu erklären.
Das Gotteshaus wurde nach den Plänen des Architekten Alphonse Kemp 1894 gebaut, die Innenmalereien stammen von Bruder Notker Becker. Der Kreuzweg ist ein Kunstwerk von Dominique Lang, die Fenster des Kirchenchores sind Werke der Brüder Joseph und Emile Probst. Die Stahlhuth-Orgel wurde 1912 errichtet.
Damit sei die Kulturministerin dem Antrag des Gemeinderates vom März 2012 nachgekommen, erklärte Bürgermeister Alex Bodry (LSAP). Die St.-Martin-Kirche ist die größte Pfarrkirche des Landes. Im neugotischen Stil gebaut, ist sie mit ihren beiden Türmen das Wahrzeichen der Stadt.
Die Orgel wurde schon von namhaften Organisten zur Aufnahme von Produktionen genutzt. Nach der endgültigen Klassierung könnte der Staat sich dann mit Zuschüssen von bis zu 50 Prozent, etwa an der Renovierung der Fassade, beteiligen.
Von Seiten der CSV begrüßte Rat Claude Gengler die geplante Klassierung angesichts des hohen Stellenwertes der Pfarrkirche. Wie seine Vorredner erinnerte Rat Alain Becker (LSAP) daran, dass dem gleichzeitigen Antrag, auch das Stadthaus unter Denkmalschutz zu stellen, noch nicht stattgegeben wurde. (pm) (Foto: Guy Jallay)
Das Gotteshaus wurde nach den Plänen des Architekten Alphonse Kemp 1894 gebaut, die Innenmalereien stammen von Bruder Notker Becker. Der Kreuzweg ist ein Kunstwerk von Dominique Lang, die Fenster des Kirchenchores sind Werke der Brüder Joseph und Emile Probst. Die Stahlhuth-Orgel wurde 1912 errichtet.
Damit sei die Kulturministerin dem Antrag des Gemeinderates vom März 2012 nachgekommen, erklärte Bürgermeister Alex Bodry (LSAP). Die St.-Martin-Kirche ist die größte Pfarrkirche des Landes. Im neugotischen Stil gebaut, ist sie mit ihren beiden Türmen das Wahrzeichen der Stadt.
Die Orgel wurde schon von namhaften Organisten zur Aufnahme von Produktionen genutzt. Nach der endgültigen Klassierung könnte der Staat sich dann mit Zuschüssen von bis zu 50 Prozent, etwa an der Renovierung der Fassade, beteiligen.
Von Seiten der CSV begrüßte Rat Claude Gengler die geplante Klassierung angesichts des hohen Stellenwertes der Pfarrkirche. Wie seine Vorredner erinnerte Rat Alain Becker (LSAP) daran, dass dem gleichzeitigen Antrag, auch das Stadthaus unter Denkmalschutz zu stellen, noch nicht stattgegeben wurde. (pm) (Foto: Guy Jallay)