Glamping in Lultzhausen - 7 Unterkünfte für 14 Personen

Der Luxemburger Jugendherbergsverband freut sich bekannt zu geben, dass er als erste touristische Einrichtung des Landes das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs „Glamping Tuurm/Tiermchen” umsetzen wird, der 2023 von der Generaldirektion für Tourismus und der Kammer der Architekten und beratenden Ingenieure (OAI) organisiert wurde.


Ein preisgekröntes Architekturprojekt, inspiriert vom luxemburgischen Kulturerbe

Unter den 26 eingereichten Projekten kürte eine interdisziplinäre Jury das Büro Saharchitects mit seinem Konzept „Glamping Tuurm/Tiermchen” zum Sieger. Die Hütte ist von der mittelalterlichen Architektur der Burgen inspiriert, die das Großherzogtum prägen. Sie zeichnet sich durch eine sichtbare Holzkonstruktion aus, die direkt auf die luxemburgischen Wälder verweist, sowie durch Stahlfüße, die an die Vergangenheit Luxemburgs als Stahlindustrie-Standort erinnern. Sie besteht aus stapelbaren und leicht transportierbaren Modulen, hat einen geringen Platzbedarf und bietet gleichzeitig einen einzigartigen und authentischen Rahmen.


Ein komplettes Glamping-Angebot mit sieben Unterkünften für insgesamt 14 Personen

Die Jugendherberge Lultzhausen wird folgende Unterkünfte bieten:


• 3 „Explorer”-Hütten (jeweils für 2 Personen, insgesamt für 6 Personen);

• 2 „Explorer”-Hütten mit Loggia (jeweils für 2 Personen, insgesamt für 4 Personen);

• 1 „Family”-Kabine (4 Personen);

• 1 „Sauna”-Kabine.


Diese außergewöhnlichen und hochwertigen Unterkünfte fügen sich harmonisch in die Naturlandschaft von Lultzhausen am Ufer des Oberen Stausees ein und ergänzen das bestehende Angebot der Jugendherberge.


Zeitplan für die Bauarbeiten und Eröffnung

Die Bauarbeiten beginnen Ende 2026, die offizielle Eröffnung des Glamping-Standorts ist für die Tourismussaison 2027 geplant. Gäste können dann ab dem Frühjahr dieses einzigartige Erlebnis genießen, das Komfort und Naturverbundenheit vereint. 

Außenanlagen für ein Naturerlebnis

Die gesamte Anlage wurde so konzipiert, dass sie ein vollständiges Eintauchen in die Natur ermöglicht und gleichzeitig Komfort sowie Barrierefreiheit bietet. Die Wege werden mit verschiedenen, an ihre Umgebung angepassten Materialien befestigt: Eine stabilisierte Beschichtung kommt auf den Hauptwegen zum Einsatz, auf den kleineren Wegen werden Holzspäne verwendet und für die Barrierefreiheit aller Bereiche sorgen Holzrampen.


Auch die Vegetation wurde sorgfältig geplant: Mittelgroße und kleine Bäume, Strauchbeete und eine sensorische Bepflanzung schaffen eine grüne, lebendige und beruhigende Umgebung rund um die Hütten.


Jede Hütte verfügt außerdem über sorgfältig gestaltete Privatbereiche. Es gibt Bänke aus Baumstämmen, einen Duschbereich mit Sitzgelegenheiten aus Holzkuben sowie Picknicktische, die einen Aufenthalt ermöglichen, der Authentizität und Wohlbefinden im Freien verbindet.


„Wir sind stolz darauf, die Ersten zu sein, die dieses Projekt verwirklichen. Diese Investition zeugt von unserem Engagement, das Erlebnis unserer Gäste zu bereichern und zur Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus in Luxemburg beizutragen.“ Direktion des Luxemburger Jugendherbergsverbandes