Headis - Eine Randsportart auf dem Vormarsch (Video)

Dieser neue Trendsport hat seinen Ursprung in Deutschland. Die Bezeichnung Headis kommt aus dem englischen und bedeutet Kopf und Tennis, so wird es auch noch Kopfballtischtennis genannt. Die Idee entstand im Jahr 2006 aus der Not heraus: zwei Sportstudenten der Uni Saarbrücken wollten Fußball spielen, doch es war kein Bolzplatz frei, so nahmen Sie ihren Ball und fingen an auf einer Tischtennisplatte zu spielen. Die neue Trendsportart war geboren. 2007 wurde die Idee noch etwas verfeinert und so kam es, dass dieser Sport 2008 im Programm des Hochschulsports der Uni Saarbrücken aufgenommen wurde.
Gespielt wird mit einem 7" großen und 100 gramm schweren speziellen Gummiball, dem Headisball. Es gelten offiziell 2 Gewinnsätze, ein Satz gilt als gewonnen, wenn ein Spieler zuerst 11 Punkte erreicht hat. Haben beide Spieler 10 Punkte erreicht, gewinnt derjenige, der zuerst mit zwei Punkten führt. Die Angabe muss zuerst auf der eigenen, dann auf der gegnerischen Hälfte der Platte aufkommen. Die Direktabnahme des Balles während eines Ballwechsels ist erlaubt. Die Spieler dürfen während der Ballwechsel die Platte mit jedem Körperteil berühren, das heißt man kann sich auch auf die Platte schmeißen, um den Ball anzunehmen.
Nach meinem Selbstversuch muss ich sagen, dass dieser Sport einen sofort in seinen Bann zieht. Der Vorteil dieser Sportart liegt darin, dass jedermann in kurzer Zeit den Dreh raus hat und man schöne Ballwechsel erleben kann. Headis ist jedoch nicht zu unterschätzen, relativ schnell merkt man, dass man doch ein gewisses Maß an Kondition mitbringen muss. Bei diesem Sport werden zudem die Muskeln im ganzen Körper beansprucht. Erfahrungen im Tischtennis und Fußball sind ein klarer Vorteil, doch keine Notwendigkeit.
Das Problem, das diese Randsportart jedoch hier im Land hat, ist, dass es noch keinen offiziellen Klub gibt. Headis wird im Moment nur bei verschiedenen Fußballklubs und Tischtennisklubs im Training gespielt.

Mehr über diese pfiffige Sportart können Sie auf www.headis.de nachlesen.