Japanisches Bogenwochenende in Mersch.

An diesem 2. und 3. März fand das jährliche Kyudoseminar des luxemburgischen Kyudobundes statt. Seit 1999 existiert dieser in Mersch ansässige Verein, der die Tradition des japanischen Bogenschiessen in Luxemburg pflegt. Kyudo ist ein „Art Martial“, enstanden aus der Rolle des Bogens in japanischen traditionnellen Riten, wie aber auch der Kriegskunst des japanischen Mittelalters. Heute wird der japanische Bogen friedlich genutzt. Kyu-do, der Weg des Bogens, ist ein Weg der körperlichen sowie auch der mentalen und charakterlichen Entwicklung, der jedem offensteht.

Unter der Leitung von Vlasselaer Jean-Pierre Sensei, Renshi 6. Dan des japanischen Kyudobundes, konnten die Teilnehmer ihr Studium des japanischen Bogens während 2 Tagen in der Sporthalle des Cécile Ries-Schule vertiefen. Dabei ging es einerseits um die reine Technik des Schiessen, aufgrund der speziellen Bauweise des japanischen Bogens eine anspruchsvolle Angelegenheit. Andererseits jedoch müssen die Kyudostudenten auch zeremonielle Elemente des Kyudo einüben und ein Verständnis für die traditionnelle japanische Kultur entwickeln, ohne die der Weg des japanischen Bogens nicht verstanden werden kann.

Neben dem körperlich wie mental forderenden Training blieb auch Zeit für gesellige Momente und Austausch zwischen den etwa 30 Teilnehmern des Wochenendkurses. Alles in allem war dieses Seminar eine willkommene Gelegenheit, das während dem wöchentlichen Training Erlernte in einem intensiveren Stage zu vertiefen.

Bei den Kursen des luxemburgischen Kyudobundes könne Anfänger jederzeit einsteigen. Kyudo kann von jedem Menschen erlernt werden, ab einem Alter von 15 Jahren. Weitere Information findet man auf www.kyudo.lu .