Nojemer Musik: Zehn Jahre im Ohr – und kein Ohrwurm zu wenig
to see more pictures.
Unter dem vielversprechenden Motto „Ten years in your ears“ lud die Nojemer Musik zu einem Galakonzert, das seinem Namen mehr als gerecht wurde: Zehn Jahre musikalische Ideen, Erinnerungen und Lieblingsstücke unseres Dirigenten wurden nicht nur hörbar, sondern regelrecht ins Ohr gemeißelt.
Schon der Auftakt machte klar, wohin die Reise ging – episch. Unter der Leitung von Leana Sealy eröffnete die Schülerband mit Werken wie "Back to the future" und Star Wars".
Mit Star Trek – First Contact wurde das Publikum direkt unter der Leitung von Fränz Breger ins Weltall gebeamt, ehe The Rock mit kraftvollen Klängen bewies, dass Filmmusik auch ohne Explosionen ordentlich Druck machen kann. Etwas entspannter, aber nicht weniger stilvoll ging es mit Englishman in New York weiter, bevor The Magnificent Seven das Kino im Kopf wieder auf Hochtouren brachte. Spätestens bei Super Mario Bros. war klar: Dieser Abend würde Generationen verbinden – inklusive innerlichem Mitsummen der bekannten Melodien.
Nach der Pause wurde es dann märchenhaft, virtuos und swingend zugleich. How to Train Your Dragon ließ Drachen durch den Konzertsaal fliegen, während Saxpack das Saxofon, gespielt von Fränz Breger selbst, in den verdienten Mittelpunkt rückte. Bei dieser und der folgenden Nummer zeigte dann Nadine Reuter gekonnt, dass auch sie mit dem Taktstock umgehen kann. Mit Sing, Sing, Sing wippte der ganze Saal, bevor Robin Hood bewies, dass Helden auch nach zehn Jahren nichts von ihrer Wirkung verlieren. Den krönenden Abschluss des offiziellen Programms bildete ein energiegeladenes Deep Purple Medley, das Rockfans ebenso glücklich machte wie jene, die einfach nur gern laut „Yeah!“ gedacht haben.
Doch natürlich wollte das Publikum mehr – und bekam es auch. Die Zugaben hatten es in sich: 80er Kult sorgte für kollektive Nostalgie, bevor ein eigens gebasteltes Medley aus unvergesslichen Melodien noch einmal die vergangenen zehn Jahre Revue passieren ließ. Spätestens hier war klar: Diese Musik war nicht nur im Ohr – sie war mitten im Herzen.
Charmant, schlagfertig und mit treffsicherem Humor führte Seil Tim durch den Abend und verband Musik, Anekdoten und Lacher zu einem rundum gelungenen Konzertabend. Der Erlös vom Eintritt der beiden Vorstellungen geht integral als Spende an "ALAN - Maladies rares asbl."
Fazit: Zehn Jahre im Ohr – und wir hoffen sehr auf mindestens zehn weitere.