Diebe auf der Schueberfouer: Diese Maschen und Tricks sollten Sie kennen
(str) - In einer Mitteilung warnt die Polizei im Vorfeld der Schueberfouer vor den Tricks und Maschen von Trickdieben, die den Andrang auf Luxemburgs größten Rummel für ihre Diebeszüge nutzen könnten.
Dort wo viele Menschen unterwegs sind, haben Taschendiebe leichtes Spiel. Sie können sich schnell und unbeachtet bewegen und kommen ihren Opfern so nahe wie nur selten. Die Polizei rät daher zu erhöhter Aufmerksamkeit:
- Seien Sie sehr vorsichtig im Gedränge, in einer Warteschlange und beim Einsteigen in den Bus.
- Klemmen Sie Ihre Handtasche mit der Öffnung nach Innen unter den Arm.
- Hängen Sie Ihre Handtasche niemals mit dem Tragriemen über eine Stuhllehne.
- Hängen Sie Ihre Handtasche niemals unbeaufsichtigt an einen Kinderwagen.
- Rucksäcke sind ein besonders leichtes Ziel für Taschendiebe.
- Bewahren Sie ihre Brieftasche nicht in der Gesäßtasche auf.
- Lassen Sie ihre Brieftasche nie in ihrer Jacke, wenn sie diese ausziehen.
Oftmals bedienen sich die Täter aber auch altbekannter Maschen, um leichter an die Beute zu kommen:
- Der Rempel-Trick: Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie in einer Menschenmenge angerempelt werden.
- Der Drängel-Trick: Als Drängler kommen Diebe in Warteschlangen besonders einfach mit Ihnen in Körperkontakt.
- Der Stadtplan-Trick: Trickbetrüger geben sich gerne als "verlorene" Touristen aus. Der Stadtplan, den sie Ihnen vor die Nase halten, soll nur vom Komplizen ablenken, der Ihnen Ihre Taschen leer macht.
- Der Geldwechsel-Trick: Vorsicht bei Ablenkungsmanövern! Der Täter fragt Sie nach Wechselgeld, wirft eine Münze in Ihre Geldbörse oder wühlt in Ihren Münzen. Dabei zieht er Ihnen unbemerkt Geldscheine aus dem Seitenfach.
- Der Flecken-Trick: Sie werden "versehentlich" mit Senf, Ketchup, Mayonnaise, Eiskrem oder einem Getränk bekleckert. Eine "hilfsbereite Person" ist sehr beflissen Ihre Jacke zu säubern. Die Wahrscheinlich, dass es sich dabei um einen Dieb handelt, der Ihnen bei der Gelegenheit die Brieftasche abgreift, ist sehr hoch.
Als allgemeine Vorsichtsmaßnahmen für die Schueberfouer und auch für sonstige Menschenaufläufe rät die Polizei:
- Nehmen Sie so viel wie nötig aber nur so wenig wie möglich Geld mit. Überlegen Sie sich im Voraus wieviele Kreditkarten oder Bargeld Sie für Ihren Fouerbesuch dabei haben müssen.
- Achten Sie beim Bezahlen darauf, dass Fremde nicht in ihre Geldbörse blicken können.
- Ihr Auto ist kein Tresor: Hinterlassen Sie keine Wertsachen im abgestellten Gefährt.
Im Falle des Falles:
- Das "Schueberfouer"-Polizeikommissariat befindet sich am Rond Point Schumann, direkt neben dem Haupteingang zur "Schueberfouer".Es ist täglich von 14 Uhr nachmittags bis 1 Uhr bzw. 3 Uhr früh (bei "freier Nacht") geöffnet und unter der Rufnummer (+352) 24428-200 zu erreichen.Im Notfall gilt IMMER der Notruf 113.
- Im Kommissariat können Sie Ihre Kinder vor dem "Fouer"-Besuch registrieren lassen, für den Fall, dass diese sich verlaufen.
- Neben dem Polizeikommissariat ist ebenfalls der "Erste-Hilfe Container" eingerichtet. Dieser ist unter der Rufnummer 24428-400 zu erreichen.
- Im Falle eines Kredit- respektiv Bankkartendiebstahls lassen Sie die Karte sofort von der Cetrel über die Telefonnummer 491010 sperren.
- Im Fall eines Mobiltelefondiebstahls lassen Sie die SIM-Karte sofort bei ihrem Provider sperren:
LuxGSM :8002 4321
Orange :8006 1606
Tango :691 700 777