Das Transportministerium plant eine neue Zug-Haltestelle in Pfaffenthal unterhalb der Roten Brücke. Eine Rolltreppe soll die Passagiere auf den 42 Meter höher gelegenen Kirchberg befördern.
Auf diese Weise sollen der hauptstädtische Bahnhof und der Verkehr im Stadtzentrum entlastet werden sowie die Menschen auf ihrem Weg zur Arbeit Zeit gewinnen. Die ursprünglich geplante Zugstrecke vom Hauptbahnhof, über den Flughafen bis auf den Kirchberg wird vorerst aus finanziellen Gründen auf Eis gelegt.
Auf der Suche nach einer Lösung für den überlasteten Hauptbahnhof und den dichten Verkehr in der Hauptstadt hat das Transportministerium die bereits jahrzehntealte Idee wieder aufgegriffen: Eine neue Zug-Haltestelle unterhalb der Roten Brücke soll sowohl den Kirchberg als auch den Limpertsberg an das Schienennetz anbinden. Eine Rolltreppe sowie ein Aufzug für Behinderte sollen die neue Haltestelle mit der Plattform, die gerade nahe der Philharmonie gebaut wird, verbinden.
„Auf diese Weise sollen Passagiere von Zügen aus dem Süden, Süd-Westen und aus dem Norden schneller auf den Kirchberg gelangen“, erklärt Claude Wiseler, Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen. Eine überdeckte Rolltreppe soll die Menschen 42 Meter hinauf auf den Kirchberg befördern, wo sie dann mittels Bus oder Tram weiterfahren können.
Auch Züge aus Frankreich und Belgien sollen an der neuen Haltestelle halten. Die CFL hat bereits provisorische Fahrpläne für die Strecke zusammengestellt. Demnach würden pro Stunde sechs Züge in beide Richtungen fahren. Somit müssen Passagiere nicht mehr gezwungenermaßen am Hauptbahnhof umsteigen und sich mit Bussen durch den zähen und überlasteten Verkehr bis zum Kirchberg quälen. „Dies entlastet sowohl den Hauptbahnhof als auch die Hauptverkehrsachsen, wie die Avenue de la Liberté, den Boulevard Royal und das Centre Hamilius. Das Konzept ist extrem effizient und entlastet das Stadtzentrum. Es bietet Schnelligkeit und Sicherheit“, betont Wiseler.
Bahnhof bei LuxExpo kommt vorläufig nicht, Bahnhof auf Howald soll gebaut werden
Zudem sei es im Vergleich zu anderen Vorhaben relativ preiswert. 100 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Die geplante Zugstrecke vom Hauptbahnhof, über den Flughafen bis auf den Kirchberg, war mit 1,2 Milliarden Euro veranschlagt worden.
Der Bau der neuen Zugstrecke wird Wiseler zufolge nicht aufgegeben, sondern aus Kostengründen lediglich verzögert. Folglich wird der damit verbundene Bau eines Bahnhofes beim LuxExpo-Gelände ebenfalls auf Eis gelegt. Der Bahnhof auf Howald soll jedoch wie geplant gebaut werden.
„Die Idee, eine Zugstrecke vom Bahnhof, via den Flughafen zum Kirchberg zu bauen, geben wir nicht auf, denn es ist wichtig, den Flughafen an das Schienennetz zu binden“, so der Minister. Der Bau der Rolltreppe und der neuen Haltestelle unterhalb der Roten Brücke könnte Wiseler zufolge parallel zu den Arbeiten rund um die Tram 2014 beginnen.
Text: Tatjana Konieczny
Auf diese Weise sollen der hauptstädtische Bahnhof und der Verkehr im Stadtzentrum entlastet werden sowie die Menschen auf ihrem Weg zur Arbeit Zeit gewinnen. Die ursprünglich geplante Zugstrecke vom Hauptbahnhof, über den Flughafen bis auf den Kirchberg wird vorerst aus finanziellen Gründen auf Eis gelegt.
Auf der Suche nach einer Lösung für den überlasteten Hauptbahnhof und den dichten Verkehr in der Hauptstadt hat das Transportministerium die bereits jahrzehntealte Idee wieder aufgegriffen: Eine neue Zug-Haltestelle unterhalb der Roten Brücke soll sowohl den Kirchberg als auch den Limpertsberg an das Schienennetz anbinden. Eine Rolltreppe sowie ein Aufzug für Behinderte sollen die neue Haltestelle mit der Plattform, die gerade nahe der Philharmonie gebaut wird, verbinden.
„Auf diese Weise sollen Passagiere von Zügen aus dem Süden, Süd-Westen und aus dem Norden schneller auf den Kirchberg gelangen“, erklärt Claude Wiseler, Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen. Eine überdeckte Rolltreppe soll die Menschen 42 Meter hinauf auf den Kirchberg befördern, wo sie dann mittels Bus oder Tram weiterfahren können.
Auch Züge aus Frankreich und Belgien sollen an der neuen Haltestelle halten. Die CFL hat bereits provisorische Fahrpläne für die Strecke zusammengestellt. Demnach würden pro Stunde sechs Züge in beide Richtungen fahren. Somit müssen Passagiere nicht mehr gezwungenermaßen am Hauptbahnhof umsteigen und sich mit Bussen durch den zähen und überlasteten Verkehr bis zum Kirchberg quälen. „Dies entlastet sowohl den Hauptbahnhof als auch die Hauptverkehrsachsen, wie die Avenue de la Liberté, den Boulevard Royal und das Centre Hamilius. Das Konzept ist extrem effizient und entlastet das Stadtzentrum. Es bietet Schnelligkeit und Sicherheit“, betont Wiseler.
Bahnhof bei LuxExpo kommt vorläufig nicht, Bahnhof auf Howald soll gebaut werden
Zudem sei es im Vergleich zu anderen Vorhaben relativ preiswert. 100 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Die geplante Zugstrecke vom Hauptbahnhof, über den Flughafen bis auf den Kirchberg, war mit 1,2 Milliarden Euro veranschlagt worden.
Der Bau der neuen Zugstrecke wird Wiseler zufolge nicht aufgegeben, sondern aus Kostengründen lediglich verzögert. Folglich wird der damit verbundene Bau eines Bahnhofes beim LuxExpo-Gelände ebenfalls auf Eis gelegt. Der Bahnhof auf Howald soll jedoch wie geplant gebaut werden.
„Die Idee, eine Zugstrecke vom Bahnhof, via den Flughafen zum Kirchberg zu bauen, geben wir nicht auf, denn es ist wichtig, den Flughafen an das Schienennetz zu binden“, so der Minister. Der Bau der Rolltreppe und der neuen Haltestelle unterhalb der Roten Brücke könnte Wiseler zufolge parallel zu den Arbeiten rund um die Tram 2014 beginnen.
Text: Tatjana Konieczny