Um das mehrere hundert Jahre alte Schloss von Aspelt vor dem sicheren Verfall zu retten, hat sich im Juni dieses Jahres die Vereinigung „Frënn vum Uespelter Schlass“ gegründet. Auch möchte man dem historischen Gemäuer neues Leben einhauchen. Am Wochenende lädt der neue Verein zu seiner offiziellen Gründungsfeier unter dem Motto „D'Uespelter Schlass, seng Geschicht a seng Leit“ in die Mehrzweckhalle in die Rue de l'Ecole in Aspelt ein. Neben Führungen durch die Ausstellung stehen auch themen-bezogene Konferenzen auf dem Programm.
Das Aspelter Schloss, eine ehemalige, spätmittelalterliche Wasserburg mit vier Türmen, Zugbrücke und Fallgitter wurde im Laufe der Jahre zu einer barocken Schlossanlage umgebaut, deren älteste heute noch bestehenden Bauteile noch von vor 1590 datieren.
Zwischen 1562 und 1580 wurde das Haupthaus umgebaut, 1584 wurden die Turmhelme aufgesetzt und gegen Ende des 16. Jahrhundets der Treppenturm angebaut.
1711 wurde der barocke Dachstuhl über dem mittelalterlichen Verbindungsriegel errichtet und 1777 der Palas zur Kirche hin erweitert, es wurden neue Fenster in den Türmen eingebaut und die Renaissance-Schießscharten zum Teil zugemauert. 1805 wurden am neueren Palas-Anbau die Fensteröffnungen verändert und der Dachstuhl erneuert. Im 19. Jahrhundert wurden die Wirtschaftsräume erweitert, bevor 1957 einige Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden. Ab April 2010 wurde begonnen, die Dächer der Wirtschaftsgebäude zu erneuern. Dabei wird davon ausgegangen, dass die frühere Burg bereits vor dem Jahre 1100 auf römischen Ruinen gebaut wurde. Seit Jahren ist das Schloss im Besitz der Gemeinde Frisingen, die nun auch erste Renovierungsarbeiten durchführte.
Auftakt der Feierlichkeiten am Samstag, dem 20. November, ist um 17 Uhr mit der Ausstellung „Über das Aspelter Schloss, seine Geschichte und seine Bewohner“. Hier wird auch ein Modell des Schlosses aus dem Museum in Clerf ausgestellt. Um 18 Uhr findet die Vernissage der Ausstellung mit anschließender Führung statt.
Um 19 Uhr werden die beiden Präsentationen „D'Schlass – ee Patrimoine, deen et ze erhale gëllt“ (Einblicke in die Baugeschichte und den Zustand des Schlosses mit Diplomingenieur Jean-Paul Schong) und „D'Schlass a seng Bewunner“ (Geschichte der Schlossherren mit dem Lokalhistoriker Serge Frantzen, erläutert von Joé Diederich) vorgeführt.
Am Sonntag, dem 21. November, wird von 10 bis 13 Uhr im „Centre polyvalent“ ein „Apéritif mat Kiermeskuch“ angeboten, im Rahmen dessen auch die Ausstellung besucht werden kann. Am Nachmittag finden dann von 15 bis 19 Uhr erneut Themen-konferenzen zum Schloss und seiner Geschichte und seiner Bewohner statt.
Der Eintritt zur Ausstellung und den Konferenzen ist an beiden Tagen frei. (NaR)
Das Aspelter Schloss, eine ehemalige, spätmittelalterliche Wasserburg mit vier Türmen, Zugbrücke und Fallgitter wurde im Laufe der Jahre zu einer barocken Schlossanlage umgebaut, deren älteste heute noch bestehenden Bauteile noch von vor 1590 datieren.
Zwischen 1562 und 1580 wurde das Haupthaus umgebaut, 1584 wurden die Turmhelme aufgesetzt und gegen Ende des 16. Jahrhundets der Treppenturm angebaut.
1711 wurde der barocke Dachstuhl über dem mittelalterlichen Verbindungsriegel errichtet und 1777 der Palas zur Kirche hin erweitert, es wurden neue Fenster in den Türmen eingebaut und die Renaissance-Schießscharten zum Teil zugemauert. 1805 wurden am neueren Palas-Anbau die Fensteröffnungen verändert und der Dachstuhl erneuert. Im 19. Jahrhundert wurden die Wirtschaftsräume erweitert, bevor 1957 einige Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden. Ab April 2010 wurde begonnen, die Dächer der Wirtschaftsgebäude zu erneuern. Dabei wird davon ausgegangen, dass die frühere Burg bereits vor dem Jahre 1100 auf römischen Ruinen gebaut wurde. Seit Jahren ist das Schloss im Besitz der Gemeinde Frisingen, die nun auch erste Renovierungsarbeiten durchführte.
Auftakt der Feierlichkeiten am Samstag, dem 20. November, ist um 17 Uhr mit der Ausstellung „Über das Aspelter Schloss, seine Geschichte und seine Bewohner“. Hier wird auch ein Modell des Schlosses aus dem Museum in Clerf ausgestellt. Um 18 Uhr findet die Vernissage der Ausstellung mit anschließender Führung statt.
Um 19 Uhr werden die beiden Präsentationen „D'Schlass – ee Patrimoine, deen et ze erhale gëllt“ (Einblicke in die Baugeschichte und den Zustand des Schlosses mit Diplomingenieur Jean-Paul Schong) und „D'Schlass a seng Bewunner“ (Geschichte der Schlossherren mit dem Lokalhistoriker Serge Frantzen, erläutert von Joé Diederich) vorgeführt.
Am Sonntag, dem 21. November, wird von 10 bis 13 Uhr im „Centre polyvalent“ ein „Apéritif mat Kiermeskuch“ angeboten, im Rahmen dessen auch die Ausstellung besucht werden kann. Am Nachmittag finden dann von 15 bis 19 Uhr erneut Themen-konferenzen zum Schloss und seiner Geschichte und seiner Bewohner statt.
Der Eintritt zur Ausstellung und den Konferenzen ist an beiden Tagen frei. (NaR)