Aus dem Gemeinderat: Seniorenwohnungen fünf Prozent teurer

Wegen steigender Ausgaben beschloss der Gemeinderat Bartringen in seiner jüngsten Sitzung eine allgemeine Erhöhung der Mieten um fünf Prozent in den Seniorenwohnungen „Domaine Schwall“ und „Résidence Dr. Sisy Lentz“.

Im „Domaine Schwall“ steigen die Mieten demnach ab dem 1. August 2013 für ein Apartment von 780 auf 819 Euro, für ein Studio mit einem getrennten Schlafbereich von 690 auf 725 Euro und für ein einfaches Studio von 660 auf 693 Euro. In der „Résidence Dr. Sisy Lentz“ sind ab dem gleichen Datum für ein großes Apartment 1 171 Euro (bislang 1 115 Euro), für ein kleines Apartment 927 Euro (bis dato 883 Euro) und für ein Studio 816 Euro (bisher 777 Euro) zu entrichten.

Laut Bürgermeister Frank Colabianchi (DP) erfolgten die letzten Mieterhöhungen im Jahre 2008. Dennoch handele es sich um eher moderate Preissteigerungen. In der Zwischenzeit sei allein der Index schon dreimal gestiegen.

Dem hingegen wünschte Rat Fernand Caas (LSAP) sich eine Bestandsaufnahme zur sozialen Lage der Einwohner der Seniorenheime. Auch schlug er unterstützende Maßnahmen für sozial schwache Bürger vor. Selbstverständlich werde der Schöffenrat im Bedarfsfall regulierend und unterstützend eingreifen, entgegnete das Gemeindeoberhaupt. Für Rat Patrick Michels (DP) handele es um keine Wuchermieten.

Dann nahm Frank Colabianchi Stellung zu Überlegungen, um die Studios im „Domaine Schwall“ zu Apartments umzubauen. Heute gehe der Trend in diese Richtung, lautete seine Argumentation. Im Laufe der Sitzung erläuterte Schöffe Emile Krier (DP) die neuen Einschreibegebühren für die Ugda-Musikschule. Indes die Gebühren für Erwachsene zur Teilnahme an den unterschiedlichen Solfeggien- und Musiklehrgängen erheblich steigen, fallen die Anpassungen für Schüler und Jugendliche eher moderat aus. Insgesamt wurden acht unterschiedliche Aufwandsentschädigungen nach oben angepasst. Mit Ausnahme des Tarifs zur Einführung in die Musik blieben die Gebühren seit fast 15 Jahre unverändert.

Mit diesen Maßnahmen soll die Zusammenarbeit mit den anderen acht konventionierten Musikschulen aus benachbarten Gemeinden verbessert werden. Eine Vereinheitlichung der Tarife sei das Ziel, fügte der Bürgermeister hinzu. Deshalb gebe es auch keine Unterschiede bei den von Einheimischen und von Kursteilnehmern aus anderen Gemeinden zu entrichtenden Abgaben. Auf der Grundlage dieser Gebührenanpassungen dürften die Einnahmen sich schätzungsweise von 40 000 Euro auf 55 000 Euro erhöhen. (pm)