Feuerwehr hautnah erleben

Feuerwehr hautnah erleben

Tag der offenen Tür beim CIS Canach

Canach. Blaulicht, Sirenen, große Einsatzfahrzeuge und überall neugierige Kinderaugen: Beim Tag der offenen Tür im Centre d’Incendie et de Secours (CIS) Canach gab es für kleine und große Besucher viel zu entdecken. Unter dem Motto „Meet & Greet“ öffnete die Freiwillige Feuerwehr ihre Türen und gewährte Einblicke in den Alltag des Feuerwehrzentrums. Kurz gesagt: Feuerwehr zum Anfassen, Zuschauen und Mitmachen. Vor allem die Kinder waren begeistert. Auch die „Maison Relais Mueresgässel“ war zu Gast. Die jungen Besucher erkundeten das Gerätehaus mit großem Interesse, bestaunten Helme und persönliche Schutzausrüstung und ließen sich die Einsatzfahrzeuge samt ihrer umfangreichen technischen Ausstattung erklären.

Bei verschiedenen Vorführungen wurde anschaulich dargestellt, wie wichtig eine fundierte Ausbildung, regelmäßiges Training und die reibungslose Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sind. „Natürlich ist ein solcher Tag auch Werbung in eigener Sache. Wir möchten junge Menschen für die Feuerwehr begeistern und neue Mitglieder gewinnen“, erklärte Zentrenchef Pol Neyens. Zugleich machte er deutlich, dass der Feuerwehrdienst weit mehr bedeutet als das Löschen von Bränden. Das Aufgabenspektrum reicht von der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung bis hin zur medizinischen Erstversorgung. Auch die Arbeit der „First Responder“ wurde präsentiert. Die Besucher hatten zudem die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in der Herz-Lungen-Wiederbelebung aufzufrischen.

Mit unverkennbarer Freude bemühten sich die jungen Brandschützer, an der Spritzwand die vorgegebenen Ziele mit dem Wasserstrahl zu treffen. An einer Löschlanze konnten die jungen Besucher außerdem selbst erleben, welche Kraft hinter dem enormen Wasserdruck steckt. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. So blieb neben Information und Unterhaltung ausreichend Zeit für Gespräche und Begegnungen. Der Tag der offenen Tür zeigte eindrucksvoll, was hinter dem Feuerwehrdienst steckt: Ausbildung, Technik, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein – aber vor allem aber Menschen, die sich rund um die Uhr für die Sicherheit ihrer Mitmenschen einsetzen.

Romain Welter via mywort