Kürzlich trafen sich die Mitglieder der „Lëtzebuerger Patriote Liga“ (LPL) zu ihrer ordentlichen Generalversammlung in Ettelbrück. Dabei wurde an all diejenigen Patrioten erinnert, die während des Zweiten Weltkriegs ihr Leben für die Heimat und den Frieden geopfert haben.
Die LPL war eine Resistenzorganisation in Luxemburg gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Sie entstand Ende 1940 in Echternach und in Clerf und gewann rasch landesweite Bedeutung. Ihre Haupttätigkeiten waren das Verteilen von Flugzetteln anlässlich der „Personenstandsaufnahme“ des 10. Oktober 1941 und des Streiks im August/September 1942 sowie die Herstellung und Verteilung von Fotomontagen der großherzoglichen Familie.
„Gegen das Vergessen ankämpfen“
Auch heute, 65 Jahre nach Kriegsende, halten die Nachkommen der damaligen LPL-Mitglieder und ihrer Gründer Raymond Petit und Alphonse Rodesch, die Erinnerung an die Bewegung wach.
Eingangs des diesjährigen Treffens in Ettelbrück zelebrierte Pfarrer Maurice Peporté in der Ettelbrücker Pfarrkirche einen Gedenkgottesdienst für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder. Verschönert wurde der Gottesdienst vom lokalen Kirchenchor, der von Tom Schreiner an der Orgel begleitet wurde. Anschließend wurde unter den Klängen der „Sonnerie aux morts“, gespielt von Clairon Edmond Faber, Blumen am Mahnmal niedergelegt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen würdigte LPL-Präsident Marc Fischbach die Leistungen der Patrioten, die diese oft mit ihrem Leben bezahlen mussten. Die wichtigste Aufgabe der LPL sei, gegen das Vergessen anzukämpfen und die kollektive Erinnerung für die nachfolgenden Generationen zu bewahren.
Nico Thill, der den Tätigkeitsbericht vortrug, wies auf das Konveniat hin, das am 5. Juni in Munshausen, dem Geburtsort von Alphonse Rodesch, Gründer der LPL Clerf, stattfinden wird. Im Rahmen dieses Treffens werden die LPL-Mitglieder Blumengebinde sowohl am „Monument aux morts“ als auch am Grab von Aphonse Rodesch niederlegen.
Der Vorstand der LPL setzt sich zusammen aus dem Ehrenpräsidenten Josy Feller, dem Präsidenten Marc Fischbach, der Sekretärin Josiane Clees, dem Kassierer Pierre Huss sowie den Beisitzenden Marcel Ewers, Adrienne Jacoby, Charles Kayser, Pierre Kergen, Michel Kohl, Germaine Paulus, Nico Thill und Denise Weis. (ast)
Die LPL war eine Resistenzorganisation in Luxemburg gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Sie entstand Ende 1940 in Echternach und in Clerf und gewann rasch landesweite Bedeutung. Ihre Haupttätigkeiten waren das Verteilen von Flugzetteln anlässlich der „Personenstandsaufnahme“ des 10. Oktober 1941 und des Streiks im August/September 1942 sowie die Herstellung und Verteilung von Fotomontagen der großherzoglichen Familie.
„Gegen das Vergessen ankämpfen“
Auch heute, 65 Jahre nach Kriegsende, halten die Nachkommen der damaligen LPL-Mitglieder und ihrer Gründer Raymond Petit und Alphonse Rodesch, die Erinnerung an die Bewegung wach.
Eingangs des diesjährigen Treffens in Ettelbrück zelebrierte Pfarrer Maurice Peporté in der Ettelbrücker Pfarrkirche einen Gedenkgottesdienst für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder. Verschönert wurde der Gottesdienst vom lokalen Kirchenchor, der von Tom Schreiner an der Orgel begleitet wurde. Anschließend wurde unter den Klängen der „Sonnerie aux morts“, gespielt von Clairon Edmond Faber, Blumen am Mahnmal niedergelegt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen würdigte LPL-Präsident Marc Fischbach die Leistungen der Patrioten, die diese oft mit ihrem Leben bezahlen mussten. Die wichtigste Aufgabe der LPL sei, gegen das Vergessen anzukämpfen und die kollektive Erinnerung für die nachfolgenden Generationen zu bewahren.
Nico Thill, der den Tätigkeitsbericht vortrug, wies auf das Konveniat hin, das am 5. Juni in Munshausen, dem Geburtsort von Alphonse Rodesch, Gründer der LPL Clerf, stattfinden wird. Im Rahmen dieses Treffens werden die LPL-Mitglieder Blumengebinde sowohl am „Monument aux morts“ als auch am Grab von Aphonse Rodesch niederlegen.
Der Vorstand der LPL setzt sich zusammen aus dem Ehrenpräsidenten Josy Feller, dem Präsidenten Marc Fischbach, der Sekretärin Josiane Clees, dem Kassierer Pierre Huss sowie den Beisitzenden Marcel Ewers, Adrienne Jacoby, Charles Kayser, Pierre Kergen, Michel Kohl, Germaine Paulus, Nico Thill und Denise Weis. (ast)