LASEP-Ausdauerlauf 2026„ronderëm de Séi“
um weitere Bilder zu sehen.
Der erste Schritt zählt, der zweite wird leichter
Echternach: In einer zunehmend sitzenden Welt ist es wichtiger denn je, Kindern Freude an Bewegung zu vermitteln. Statt trockener Appelle braucht es spielerische Erfahrungen, die zeigen, wie gut Aktivität tut. Seit über 60 Jahren setzt sich die Ligue des Associations Sportives de l’Enseignement Fondamental (LASEP) dafür ein, dass Kinder Bewegung als etwas Positives erleben, damit aus „Ich muss laufen“ ganz von selbst ein „Ich will laufen!“ wird.
Beim diesjährigen traditionellen LASEP-Ausdauerlauf rund um den Echternacher See hieß es für 661 Grundschulkinder wieder: „Laufschuhe schnüren, tief durchatmen und los geht’s!“ In der wunderschönen Landschaft entlang der rund drei Kilometer reizvollen Strecke direkt am Wasser wurde gelaufen, gelacht, geplaudert und zwischendurch natürlich auch geprüft, ob die Enten am See nicht etwa lauter sind als die Jogger. Vor dem Start brachte ein mitreißendes Aufwärmprogramm die kleinen Athleten ordentlich in Schwung und sorgte sofort für beste Stimmung.
Ganz ohne Leistungsdruck konnten die Kinder ihren eigenen Rhythmus finden, mal flott wie ein Wirbelwind, mal gemütlich wie ein Sonntagsspaziergang. Die begleitenden Lehrer und Erzieher achteten mit viel Fingerspitzengefühl darauf, dass niemand zu sehr außer Atem geriet. So wurde aus dem Ausdauerlauf ein fröhliches Gemeinschaftserlebnis voller Bewegung, guter Laune und stolzer Kinder, die am Ende merkten: Drei Kilometer schaffen wir locker.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung ist jedes Mal das leistungsorientierte Wettrennen. Dieser kompetitive Veranstaltungsteil richtete sich bewusst an sportlich ambitionierte Kinder. Insgesamt 163 Interessierte ab zehn Jahren wurden mit offiziellen Startnummern ausgestattet und liefen um Platzierung und Medaille. Sie starteten einige Minuten vor den Joggern. Dank der organisierten Zeitmessung mittels Barcodesystem entstand eine gelungene Mischung aus Spaß, Motivation und sportlichem Wettkampf, die bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Begeisterung sorgte. Am Ende wurden die Schnellsten unter großem Jubel ausgezeichnet, doch für die meisten stand vor allem die Freude an Bewegung, Gemeinschaft und ein rundum positives Erlebnis im Mittelpunkt.
In den einzelnen Alterskategorien hatten die Nase vorn Julie Neven aus Berburg, Kauthar Mohamed Masudi aus Dielirch, Elyes Gasnier aus Trintingen, Anton Novosselov aus Trintingen, Sophie Engel aus Diekirch und Zack Cravatte aus Harlingen.