Zentraler Punkt der Strassener Ratssitzung vom Donnerstag war die Vorstellung der Schöffenratserklärung der CSV-LSAP-„Déi Gréng“-Koalition. Bürgermeister Gast Greiveldinger (LSAP) stellte fest, dass die vorherigen Koalitionspartner bei den Wahlen vom 9. Oktober klar bestätigt wurden. Die jeweiligen Parteiprogramme seien im Sinne einer partizipativen Demokratie zusammengeführt worden.
Zu Beginn der Sitzung ergriffen die beiden neu in den Gemeinderat gewählten Mitglieder Martine Dieschburg-Nickels (DP) und Nicole D'Angelo (LSAP) das Wort, um die von ihnen angestrebte effiziente und umsichtige Politik zu beschreiben.
Dann gab Gast Greiveldinger eine Übersicht über die „Kontinuität in der Pluralität der Dreier-Majorität“. Dieses Dokument sei geprägt von Bürgernähe und dem Willen zur Förderung der Integration. Wichtig sei die Erkenntnis, dass auf eine „Gesellschaft für alle“ hingearbeitet werden müsse. Es gelte, Projekte zu starten bzw. fortzusetzen, die auf eine Einbindung aller Bürger abzielen. Die Unterschiede sollten als Bereicherung angesehen werden. Im schulischen Bereich sei es erforderlich, auf individuelle Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Eine solche Politik sei ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zu einer „partizipativen Demokratie“ und einer gesteigerten Effektivität der Gemeinde.
Mit Blick auf das zukünftige Wachstum der Gemeinde – sowohl was die Einwohnerzahl als auch, was die Arbeitsplätze betrifft, die laut IVL-Prognosen bis zum Jahre 2020 gewaltig ansteigen werden – unterstrich der Bürgermeister die damit verbundenen Herausforderungen in puncto Infrastrukturen, Verkehr, öffentlicher Transport, interkommunale Zusammenarbeit, Landesplanung, kommunale Finanzen sowie Umwelt- und Klimaschutz.
Die demokratischen Verfahren sollten gestärkt werden, da die Zukunft nicht schicksalsgegeben sei, sondern durch menschliche Werte, Gedanken und Handlungen gestaltet werde. Dementsprechend seien alle Bürger eingeladen, sich in Arbeitsgruppen zu bemühen, die nachhaltigen Inhalte innerhalb ihres jeweiligen Verantwortungsbereiches gemeinsam umzusetzen.
Weiterhin wird sich der Schöffenrat für eine Gesellschaft einsetzen, in der Toleranz, Solidarität, gegenseitiges Vertrauen und Unterstützung in einem sozialen und wirtschaftlichen Miteinander im Mittelpunkt stehen. Daher wolle man auch dafür sorgen, dass die Entscheidungen von heute nicht auf Kosten der kommenden Generationen getroffen werden. Akzente sollen in der Klima-, der Trinkwasser- und der Energiepolitik gesetzt werden. Die Vielfalt von Natur- und Kulturlandschaft in der Gemeinde sei ausschlaggebend für die Lebensqualität und bereichere das Erscheinungsbild der Ortschaft.
Den Energiesparmaßen werde eine große Aufmerksamkeit geschenkt. Als Vorbild in der Energieversorgung gedenkt man ökologisch und ökonomisch zu handeln. In der kommunalen Flächennutzung und Baupolitik wehrt man sich gegen Verstädterung. Die verfügbaren Flächen sollen möglichst rational bebaut werden. Damit will man attraktive Wohn-, Lebens- und Arbeitsbedingungen erreichen. Im Sinne des Schneckenlogos „Slow City“ will der Schöffenrat versuchen, unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse im Bereich der Ökologie und der Nachhaltigkeit die lokale Identität zu erhalten. Humane Verkehrsgestaltungen unter Einbindung regionaler Lösungen sollen gemeindeübergreifende Modelle für Auto-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr anstreben.
Eine dynamische Gemeinde benötige Kinder und Jugendliche, die das Gemeinschaftsleben aktiv mitgestalten. Der Schöffenrat wolle dafür sorgen, dass junge Menschen in die Verantwortung der Gemeinden hineinwachsen. Auch die Senioren sollen motiviert werden, sich im öffentlichen Leben zu engagieren. Dafür müssten die kommunalen Dienststellen bürgernah, effizient, leistungsfähig und transparent sein. Eine Privatisierung von Gemeindedienstleistungen werde es nicht geben.
Zum Abschluss wünschte sich Bürgermeister Gast Greiveldinger eine konstruktive Zusammenarbeit aller politischen Gremien bei der Bewältigung der großen gesellschaftlichen Aufgaben, um den Strassener Bürgern und den Besuchern eine lebens-, liebens- und erlebenswerte Gemeinde zu bieten. (c.k.)
Zu Beginn der Sitzung ergriffen die beiden neu in den Gemeinderat gewählten Mitglieder Martine Dieschburg-Nickels (DP) und Nicole D'Angelo (LSAP) das Wort, um die von ihnen angestrebte effiziente und umsichtige Politik zu beschreiben.
Dann gab Gast Greiveldinger eine Übersicht über die „Kontinuität in der Pluralität der Dreier-Majorität“. Dieses Dokument sei geprägt von Bürgernähe und dem Willen zur Förderung der Integration. Wichtig sei die Erkenntnis, dass auf eine „Gesellschaft für alle“ hingearbeitet werden müsse. Es gelte, Projekte zu starten bzw. fortzusetzen, die auf eine Einbindung aller Bürger abzielen. Die Unterschiede sollten als Bereicherung angesehen werden. Im schulischen Bereich sei es erforderlich, auf individuelle Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Eine solche Politik sei ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zu einer „partizipativen Demokratie“ und einer gesteigerten Effektivität der Gemeinde.
Mit Blick auf das zukünftige Wachstum der Gemeinde – sowohl was die Einwohnerzahl als auch, was die Arbeitsplätze betrifft, die laut IVL-Prognosen bis zum Jahre 2020 gewaltig ansteigen werden – unterstrich der Bürgermeister die damit verbundenen Herausforderungen in puncto Infrastrukturen, Verkehr, öffentlicher Transport, interkommunale Zusammenarbeit, Landesplanung, kommunale Finanzen sowie Umwelt- und Klimaschutz.
Die demokratischen Verfahren sollten gestärkt werden, da die Zukunft nicht schicksalsgegeben sei, sondern durch menschliche Werte, Gedanken und Handlungen gestaltet werde. Dementsprechend seien alle Bürger eingeladen, sich in Arbeitsgruppen zu bemühen, die nachhaltigen Inhalte innerhalb ihres jeweiligen Verantwortungsbereiches gemeinsam umzusetzen.
Weiterhin wird sich der Schöffenrat für eine Gesellschaft einsetzen, in der Toleranz, Solidarität, gegenseitiges Vertrauen und Unterstützung in einem sozialen und wirtschaftlichen Miteinander im Mittelpunkt stehen. Daher wolle man auch dafür sorgen, dass die Entscheidungen von heute nicht auf Kosten der kommenden Generationen getroffen werden. Akzente sollen in der Klima-, der Trinkwasser- und der Energiepolitik gesetzt werden. Die Vielfalt von Natur- und Kulturlandschaft in der Gemeinde sei ausschlaggebend für die Lebensqualität und bereichere das Erscheinungsbild der Ortschaft.
Den Energiesparmaßen werde eine große Aufmerksamkeit geschenkt. Als Vorbild in der Energieversorgung gedenkt man ökologisch und ökonomisch zu handeln. In der kommunalen Flächennutzung und Baupolitik wehrt man sich gegen Verstädterung. Die verfügbaren Flächen sollen möglichst rational bebaut werden. Damit will man attraktive Wohn-, Lebens- und Arbeitsbedingungen erreichen. Im Sinne des Schneckenlogos „Slow City“ will der Schöffenrat versuchen, unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse im Bereich der Ökologie und der Nachhaltigkeit die lokale Identität zu erhalten. Humane Verkehrsgestaltungen unter Einbindung regionaler Lösungen sollen gemeindeübergreifende Modelle für Auto-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr anstreben.
Eine dynamische Gemeinde benötige Kinder und Jugendliche, die das Gemeinschaftsleben aktiv mitgestalten. Der Schöffenrat wolle dafür sorgen, dass junge Menschen in die Verantwortung der Gemeinden hineinwachsen. Auch die Senioren sollen motiviert werden, sich im öffentlichen Leben zu engagieren. Dafür müssten die kommunalen Dienststellen bürgernah, effizient, leistungsfähig und transparent sein. Eine Privatisierung von Gemeindedienstleistungen werde es nicht geben.
Zum Abschluss wünschte sich Bürgermeister Gast Greiveldinger eine konstruktive Zusammenarbeit aller politischen Gremien bei der Bewältigung der großen gesellschaftlichen Aufgaben, um den Strassener Bürgern und den Besuchern eine lebens-, liebens- und erlebenswerte Gemeinde zu bieten. (c.k.)