„Le 14 juillet“ in der Hauptstadt: Gedenkfeier auf der „Place de la Constitution“

Der 14. Juli erinnert einerseits an den Sturm auf die Pariser Bastille am 14. Juli 1789, andererseits aber auch an die „Fête de la Fédération“ im Jahre 1790, die sich allerdings auf den Volksaufstand im Vorjahr bezog. Bei den festlichen Vorbereitungen auf den „Champs de Mars“ waren Leute aller Stände und Schichten beteiligt, und aus dem Grunde gilt das Föderationsfest als Solidaritätszeichen des französischen Volkes.

Erst 90 Jahre später, am 6. Juli 1880 wurde der Jahrestag des Föderationsfestes zum Nationalfeiertag erklärt. Kürzlich hatte die „Fédération des associations patriotiques françaises au Grand-Duché de Luxembourg“ alle zivilen und militärischen französischen und luxemburgischen Vereine, die der Devise „Liberté – Egalité – Fraternité“ nahe- stehen, zu einer Zeremonie auf die „Place de la Constitution“ eingeladen. Während des Zeremoniells standen die Fahnenträger der verschiedenen Vereinigungen Spalier. An der Blumenniederlegung nahmen der französische Botschafter Jean-François Terral, Hauptstadtbürgermeister Xavier Bettel, Pierre Girault, „Conseiller élu à l’assemblée des français de l’étranger“, die Delegation des „Souvenir français“, Jo Kohn, Präsident der „Anciens combattants luxembourgeois“ sowie Alain Hervigot in Vertretung von General Marc-Antoine Cauchie, der „Association des anciens combattants d’Afrique du Nord et Anciens militaires de l’Armée française au Grand-Duché de Luxembourg“ teil. Edmond Faber, clairon national de la Résistance, umrahmte musikalisch die Zeremonie mit dem „Chant des partisans“ und den Refrains der französischen und luxemburgischen Nationalhymnen. (Text/Foto: Gilbert Linster)