Ordentliche Generalversammlung der Veteranensektion Saison 2014

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder der Veteranensektion zur ordentlichen Generalversammlung im Café „Jangelis Gare „ in Medernach.

In seiner Begrüßungsansprache konnte Sektionspräsident Arny Thomma, außer
den lizenzierten Mitgliedern auch die Vertreter des Verwaltungsrates der FLPS
sowie die Sponsoren der Sektion begrüßen.

Äußerst zufrieden zeigte sich der Sektionspräsident mit dem Ablauf der letzten Nationalen Meisterschaften, mit dem Interesse der Sportangler für den Vortrag über Grundelfischerei und Verbleiungen und der großen Teilnahme der Sportangler an der von der Sektion organisierten Américaine.

Weniger erbaut war Arny Thomma über das Abschneiden der Nationalmannschaft anlässlich der Weltmeisterschaft in Rom. Obwohl die Luxemburger ein wettbewerbsfähiges Team nach Italien geschickt hatten, war ihm ein 11ter Platz unter 14 Mannschafen nicht gut genug. Die schwierigen Bedingungen rund um den Wettbewerb nahm er aber gleichwohl als Entschuldigung an.

Auch Sorgen bereitete ihm die Demission von drei Vorstandsmitgliedern, was ihn dazu erwog seine Funktion in Frage zu stellen. Die Versammelten im Saal sahen dies aber nicht so und gaben mit ihrem Applaus zu verstehen, dass er „the right man on the right place“ ist.

Anschließend verteilte Arny Thomma Geschenke an verdienstvolle Mitglieder der Sektion.

Den kompletten Tätigkeitsbericht von Sekretär Claude Paulus lag jedem Mitglied der Generalversammlung in einer Mappe vor. Einen aufrichtigen Dank richtete der Redner an die Sponsoren, welche der WM-Mannschaft tatkräftig unter die Arme gegriffen hatten; sowie auch an René Neumann, welcher jederzeit mit der Internetseite kirchberg.neumann.lu für die Sektion zur Verfügung stand. Auch die Planung der Meisterschaft für 2015 liegt schon vor.

Der Kassenbericht, vorgetragen von Roland Schmidt, zeugte von einem emsigen Schaffen seitens der Mitglieder der Sektion. Mit einem saftigen Bonus ist die Veteranensektion finanziell für das nun kommende Jahr bestens gerüstet.

Kassenrevisor René Birlenbach lobte den Kassierer für seine mustergültige Arbeit und bat die Versammlung um Entlastung. Seine Arbeit als Kassenrevisor möchte René Birlenbach auch nächstes Jahr wieder versehen, ihm zur Seite stehen Gilbert Di Vora und Jean Gonring.

Marc Retter, der sich in den Vorstand meldete, ist gewillt den Posten als Schriftführer zu übernehmen, da Claude Paulus auf eine Wiederwahl verzichtete. André Simon, obwohl demissionär, will 2015 wieder im Vorstand mitwirken, dies in seiner Funktion als technischer Direktor.

Als Stellvertreter der FLPS richtete sich Vize-Präsident Pierrot Merten an die Versammelten. In seinem Vortrag ging er auf die Entstehung der Sektion und ihre geleisteten Dienste für die älteren Sportangler ein. Ein Vortrag der reges Interesse seitens der Versammelten zeigte.
Was die Teilnahme an der diesjährigen Weltmeisterschaft der Veteranen in Cabeçao, Portugal, angeht hatte sich nur einer der Teilnehmer der Nationalen Meisterschaft fristgerecht gemeldet, Guy Wintersdorf. Eine Umfrage während dieser Versammlung ergab kein weiteres Interesse seitens der Teilnehmer der vergangenen Meisterschaft an diesem Event, so dass Präsident Arny Thomma den Entschluss fasste kein Team zur Weltmeisterschaft nach Portugal zu entsenden.

Eine Urkunde überreichte der Sektionspräsident den drei erstklassierten der Meisterschaft 2014; Ben Telen, Guy Wintersdorf und Henri Tintinger.

Für 2015 sieht der Vorstand der Veteranensektion wie folgt aus: Präsident Arny Thomma; Vize-Präsident Dan Schleich; Sekretär Marc Retter; Kassierer Roland Schmidt; André Simon, technischer Direktor; Beisitzende; Greischer Jim und Romain Picard. Vom Verwaltungsrat der FLPS sind Pierrot Merten und Serge Petro delegiert.

Trotz einer erfolgreichen Saison 2014 hinterließ diese Generalversammlung jedoch einen etwas faden Beigeschmack. Eine Frage die so mancher der Versammelten sich stellte ist folgende: Warum gelingt es nicht ein wettbewerbsfähiges Nationalteam nach Portugal zu entsenden? An den finanziellen Mitteln kann es jedenfalls nicht liegen!

Bericht und Bilder:
rompic