4000 Stunden Einsatz für den ältesten Judoverein des Landes.

Rückblick auf ein intensives Vereinsjahr.

Die Generalversammlung des Judo Club Esch fand kürzlich in der Sporthalle von Lallingen statt. Präsident Tom Di Stefano eröffnete die Sitzung mit einem Rückblick auf die lange und erfolgreiche Geschichte des Vereins.

Gegründet am 1. Oktober 1948, ist der Club der älteste Judoverein Luxemburgs und gilt als Wiege des Judo im Land. Zahlreiche ehemalige Mitglieder gründeten später eigene Vereine und trugen so wesentlich zur Verbreitung des Sports bei.

Neben Judo bietet der Club heute vier weitere Aktivitäten an: Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ), Zendokai/Self-Defense, Yoga und Tai-Chi. Das „All-in-One“-Prinzip verbindet sportliche Betätigung mit körperlicher und mentaler Entspannung.

Im Jahr 2019 wurde das „Activity Concept 4 You“ eingeführt, um weitere Disziplinen mit Bezug zum Judo einzubinden und sowohl Jugendliche als auch Erwachsene für Bewegung zu begeistern. Seit 2022 ergänzen kulturelle Aktivitäten, darunter Workshops und Seminare, das Vereinsleben und stärken die Gemeinschaft.

Der Club zählt derzeit 129 lizenzierte Mitglieder sowie zahlreiche Freizeitsportler. Der organisatorische Aufwand ist enorm: Präsident Tom Di Stefano und Schriftführerin Sonny Di Stefano-Bourens, die den Verein seit 1982 ehrenamtlich leiten, führten im vergangenen Jahr 60 Sitzungen und Besprechungen durch. Insgesamt investierten sie rund 4.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit in die Vereinsführung. Zur Entlastung unterstützt Sylvie Bach den Verein mit einer Teilzeitstelle von 20 Wochenstunden.

Der Jahresbericht wurde von Sonny Di Stefano-Bourens präsentiert, den Kassenbericht übernahm Patrick Lamberty in Vertretung des verhinderten Schatzmeisters Claude Tompers. Beide Berichte wurden einstimmig angenommen. Die Kassenprüfer Patrick Lamberty und Viviane Peffer-Ruffato bescheinigten eine einwandfreie Buchführung.

20 Judoka wurden für ihre Leistungen geehrt und erhielten kleine Präsente. Besonders hervorgehoben wurden Ines Broeckel und Patrick Lamberty, die ihr Dan-Diplom erfolgreich abgelegt haben. Auch die Trainer wurden für ihr großes Engagement gewürdigt.

Zum Abschluss erinnerte Präsident Di Stefano an die beiden Grundprinzipien des Judo-Begründers Jigoro Kano:


Seiryoku-Zen’yō – „Maximale Wirkung bei minimalem Aufwand“Jita-Kyōei – „Durch gegenseitige Hilfe gemeinsam wachsen und sich entwickeln“

Anschließend lud er die Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk ein, um den Austausch zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Vorstand des Judo Club Esch


Präsident: Tom Di StefanoVizepräsident: Francis SeywertSchriftführerin: Sonny Di Stefano-BourensSchatzmeister: Claude TompersMitglieder: Fernand Spautz, Georges Simon, Jean-Claude Petesch, Jeannot Fritsch, Mucky Dondelinger-Kneip, Gast Simon, Eric LaiKassenprüfer: Patrick Lamberty und Viviane Peffer-Ruffato

Mit seinem breiten Sport- und Kulturangebot, seiner engagierten Vereinsführung und seiner langjährigen Tradition bleibt der Judo Club Esch ein wichtiger Bestandteil der luxemburgischen Sportlandschaft. Der Verein fördert junge Talente, stärkt den Gemeinschaftssinn und trägt seit Jahrzehnten zur Entwicklung des Judosports in Luxemburg bei.