In Anwesenheit von mehr als 150 Personen wurde am 13. Juni den Opfern, Verletzten und Exilierten der Explosionen gedacht, welche am 30. Mai 1976 das soziale Gefüge in der Unterstadt Pfaffenthal für immer zerrüttet haben.
Nach einem Umzug von der St. Matthäus Kirche bis zur Gedenktafel in der rue du Pont wurden unter den Klängen der Sonnerie aux morts Blumengebinde niedergelegt. Die Bürgermeisterin Lydie Polfer, sowie der Sekretär des Interessenvereins Pfaffenthal-Siechenhof, Jean-André Stammet, hielten Gedenkreden, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Helferinnen und Helfer dieser Katastrophe gelegt wurde. Viele Zeugen von damals und u.a. Schöffen- und Gemeinderäte der Stadt Luxemburg, sowie Vertreter vom CGDIS, den Pompjeesfrënn Pafendall, wohnten der Zeremonie bei.
Anschliessend fand in der im neo-byzantinischen Stil gehaltenen Kirche die Premiere des Dokumentarfilms auf einer 5m grossen Leinwand statt, eine 48-minütige Doku, welche auf beeindruckende Weise die Geschehnisse von damals und nachher, geschichtlich und lebhaft schildert. Der Film wurde vom Interessenverein Pfaffenthal-Siechenhof initiiert und in Auftrag gegeben und von Claude Pauly meisterlich verfilmt. Zeitzeugen und zahlreiche Original-Dokumente, nebst Illustrationen, usw. vervollständigen dieses historische Dokument.
Der Film konnte zum Teil mit der Unterstützung der Stadt Luxemburg realisiert werden.
Nach der von allen Beteiligten gepriesenen Premiere fand ein Umtrunk auf dem Spidolsgaart-Platz gegenüber der Kirche statt.
Informationen zum Dokumentarfilm, zwecks Projektion, können unter pafendall@hotmail.com eingeholt werden.
(Photo: Claudine Bosseler)
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