Neuheiten in der Maximaphilie aus Luxemburg
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S.K.H. Großherzog Guillaume
Der Wechsel des Staatsoberhaupts markiert oft auch den Beginn einer neuen Dauerserie, da Porträts von Monarchen traditionell als Motive solcher Marken verwendet werden. Entsprechend dieser gängigen Praxis gibt POST Philatelie nach dem Thronwechsel in Luxemburg im Oktober 2025 neue Luxemburger Dauerbriefmarken heraus, die das Porträt von S.K.H. dem Großherzog zeigen. Dauerserien genannt-stehen meist über viele Jahre hinweg zur Verfügung und decken sämtliche wichtigen Portostufen ab, die für nationale und internationale Briefe oder besondere Versandarten benötigt werden. Gestalterisch sind Dauermarken bewusst schlicht gehalten. Sie zeichnen sich durch eine klare Gestaltung, ein einheitliches Erscheinungsbild innerhalb einer Serie sowie ein kompaktes Formt aus. Jede Wertstufe ist häufig eine eigene Farbe zugeordnet, was sowohl die Orientierung erleichtert als auch die maschinelle Verarbeitung unterstützt. Obwohl Staatsoberhäupter zu den klassischen Motiven zählen, greifen viele Länder auf zeitlose Darstellungen zurück, etwa nationale Embleme, Pflanzen, Tiere, architektonische Wahrzeichen oder abstrakte Muster-Motive, die lange Bestand haben und nicht schnell veralten.
Nennwerte der Briefmarken: L50g, E50g, M50g, R und AR. Layout: Agence Créa POST Luxembourg (LU). Druck: bpost Stamps Printing, Malines (BE). Ausgabetag: 10.02.2026. Neu: Die Briefmarken werden auf 100% Recyclingpapier geduckt. Auflage: L-E-M je 100.000 Briefmarken und R & AR je 50.000 Briefmarken.
Die Maximaphilatelie Kommission der FSPL gibt für jede Briefmarke mit den Nennwerten: L50g, E50g, M50g R und AR eine Maximumkarte heraus mit dem Ersttagsonderstempel: „Jour d’émission 10.02.2026, 1000 Luxembourg“. Fotos der Karten: „@ Maison du Grand-Duc / Kary Barthelmy“, Son Altesse Royale le Grand-Duc.
100 Jahre Banque Raiffeisen
Banque Raiffeisen gehört zu den traditionsreichsten Banken Luxemburgs. 1925 entstanden im Großherzogtum die ersten Riffeisen-Kreditgenossenschaften, inspiriert von den Ideen Friedrich Wilhelm Raiffeisens. Bereits ein Jahr später schlossen sie sich zur Centrale des caisses Raiffeisen luxembourgeoises zusammen-dem Ursprung der heutigen Bank. 1970 war das genossenschaftliche Modell mit 138 Raiffeisen-Kassen im ganzen Land so stark verankert wie nie zuvor. Zugleich begann eine Phase des Wandels. Technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen führten dazu, dass viele kleinere Kassen fusionierten. Aus dem früher sehr dezentralen Netz entstand eine modernere, effizientere Struktur, ohne die genossenschaftliche Identität aufzugeben. 2001 erhielt die Zentralorganisation offiziell den Namen Banque Riffeisen. Damit unterstrich die Bank ihren Anspruch, Tradition und moderne Bankpraxis miteinander zu verbinden - ein Leitgedanke, der sie bis heute prägt. Dass Banque Raiffeisen heute Zehntausende Mitarbeiter zählt, zeigt, wie anpassungsfähig das genossenschaftliche Modell geblieben ist. Die Menschen vertrauen der Bank nicht nur als Kunden, sondern auch als Mitglieder und Mitgestalter. Dieses Vertrauen bildet die Grundlage für nachhaltige Entwicklung, Innovation und kundenorientierte Dienstleistungen.
Nennwert der Marke: 1,20 Euro. Layout: Banque Raiffeisen (LU). Druck: bpost Stamps Printing, Malines (BE). Ausgabetag: 10.02.2026. Auflage : 30.000 Briefmarken.
Karte: Foto: @ Raiffeisen, „Siège de la Banque Raiffeisen à Leudelange“. Abgestempelt mit dem Tagesstempel: „Leudelange 10.02.26-183372“.
Informationen und Maximumkarten erhalten Sie bei Jeannot Piron, 4, rue Mathendahl L-4520 Differdange.