Schneiden von Kopfweiden in der Gemeinde Bous-Waldbredimus

Bous-Waldbredimus. Am 17. Januar organisierte die lokale Umweltkommission der Gemeinde Bous-Waldbredimus wieder ihre alljährliche, traditionelle Kopfweiden-Schnittaktion. Tatkräftig unterstützt wurden die Kommissionsmitglieder von zahlreichen freiwilligen Helfern der Sektionen Kanton Réimech und Beetebuerg-Monnerech-Réiserbann von Natur an Ëmwelt.

Bei dieser naturschützerischen Aktivität im Ort genannt „ënnert dem Pawee“ unweit vom Sport- und Kulturzentrum in Bous, wurde eine beachtliche Reihe von Kopfweiden fachgerecht zurückgeschnitten. Durch das Zurückschneiden der austreibenden Äste oberhalb des Stammes entsteht die für diese Bäume typische, markante kopfförmige Verdickung.

Mit weit über 1000 Exemplaren beherbergt die Gemeinde Bous-Waldbredimus die weitaus größte Anzahl an Kopfweiden aller Gemeinden in Luxemburg.

Mit einem Teil der anfallenden Äste wurde vor Ort eine Benjeshecke angelegt. Diese Totholzhecke, ein lockerer Wall, bestehend aus aufgeschichtetem Schnittgut, bietet zahlreichen Tieren Schutz und Lebensraum.

Ein nicht weniger beachtlicher Teil der Äste und Baustämme wurde in der nahegelegenen Grünschnittsammelstelle der Gemeinde zusammengetragen, um in einer Holzhackschnitzelanlage aufbereitet und so einer energetischen Nutzung zugeführt zu werden.

Der Abschluss dieser Aktivität fand in geselliger Runde bei einem, von der Gemeinde angebotenen Mittagessen auf dem Mutferterhaff, einer psycho-sozialen Unterstützungseinrichtung für Jugendliche der Mathëllef a.s.b.l. statt.