„Monday Walkers“ auf Fouer-Tour
um weitere Bilder zu sehen.
„Monday Walkers“ auf Fouer-Tour
Septemberwanderung zwischen Schnäppchen, Nostalgie und Nervenkitzel
Canach. Diesmal führte die Route der „Monday Walkers” nicht über Wald- und Feldwege, sondern mitten hinein ins bunte Getümmel der Hauptstadt. Bei ihrer Septemberwanderung verband die von Paul Trierweiler geleitete Gruppe zwei Luxemburger Traditionen: die „Stater Braderie” und die Schueberfouer. Von der Haltestelle „Al Molkerei” aus spazierten alle zunächst zur 97. „Stater Braderie”, wo sich zahlreiche Stände mit Schnäppchen befanden. An der Sankt-Alfons-Kirche wurde noch eine kurze Verschnaufpause eingelegt, bevor es durch den Stadtpark weiter zum Glacisfeld und schließlich mitten hinein ins bunte Treiben der 684. Fouer ging.
Spektakuläre Fahrgeschäfte, Musik, bunte Lichter und unzählige Buden sorgten für die typische Jahrmarkt-Atmosphäre. Schnell wurde klar: Hier ging es weniger ums Wandern als ums Schauen, Staunen und Genießen. Für manche fühlte sich der Besuch wie eine kleine Zeitreise in die eigene Kindheit an. Zum Mittagessen stand für einige der traditionelle „gebaackene Fësch” auf dem Programm. Danach warteten bereits die nächsten Versuchungen: „Gromperekichelcher”, Nougat, gebrannte Nüsse und Mandeln, Zuckerwatte, Liebesäpfel, Popcorn sowie die beliebten „Goofren“. Eine Wanderung zur Fouer kann eben durchaus auch eine kulinarische Herausforderung sein.
Sowohl das „Gréngt Spill“ im neuen Look als auch das nostalgische „Camel Race“ erwiesen sich als echte Publikumsmagnete. Während beim einen der Durst gestillt werden konnte, waren beim anderen Geschicklichkeit, Treffsicherheit und vor allem eine Portion Glück gefragt. Mit Spannung wurde verfolgt, welches Kamel, von den Kugelrollen angetrieben, als Erstes die Ziellinie überquerte. Der Ehrgeiz war schnell geweckt, und für reichlich Spaß und gute Stimmung war gesorgt.
Zum Abschluss durfte das obligatorische Gruppenfoto mit dem Schaf Lämmy natürlich nicht fehlen. Die Teilnehmer kehrten mit vielen Eindrücken, gemeinsamen Erinnerungen und dem einen oder anderen Gramm mehr im Gepäck den Rückweg nach Canach an. Es war also ein rundum gelungener Ausflug: Die Wanderschuhe hatten diesmal Pause, dafür liefen gute Laune, Geselligkeit und Fouer-Stimmung auf Hochtouren.
Romain Welter via mywort