Zweite Holzversteigerung im „Reeschbësch“

Zweite Holzversteigerung im „Reeschbësch“

Brennholz für die Einwohner der Gemeinde Lenningen

Canach. Um 10 Uhr versammelten sich zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner aus Canach und Lenningen im Gemeindewald „Reeschbësch“, um sich mit Brennholz für die kommende Heizsaison einzudecken. Die sorgfältig gestapelten Holzlose lagen entlang der Waldwege gut zugänglich bereit. Bürgermeister Tim Karius, die Schöffen Philippe Gengler und Jean-Marie Hermann sowie die Gemeinderäte Patrick Back und Charles Welbes, begrüßten gemeinsam mit Revierförster Claude Paulus die Anwesenden. Das angebotene Buchenholz stammt vollständig aus dem gemeindeeigenen Wald und steht für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Zur Versteigerung standen verschiedene Lose bereit, darunter ganze Baumstämme und bereits aufbereitete Mengen in Ster oder Cord, sodass für jeden Bedarf etwas dabei war.

Vor Beginn der Versteigerung erklärte Revierförster Claude Paulus den Ablauf sowie die geltenden Regeln. Vom Treffpunkt aus begleitete die Gruppe den Förster zu den einzelnen Holzpoltern. Für die Auktion war Schöffe „Menni“ Hermann zuständig, der das Geschehen mit Charme und Humor moderierte. Gleich zu Beginn entwickelte sich eine dynamische Bietrunde. „Kommen wir zum ersten Los. Startpreis: 50 Euro“, rief er aus. Daraufhin stiegen die Gebote rasch. Oftmals betrug der Unterschied zwischen den einzelnen Gebotsschritten nur einen Euro, was für Spannung und Unterhaltung sorgte. Das Publikum verfolgte das Geschehen aufmerksam und mit spürbarer Begeisterung. Tamara Simos dokumentierte alle Gebote der Käufer. Die Rechnungen werden anschließend per Post zugestellt.

Das Ziel besteht darin, möglichst vielen Haushalten den Zugang zu regionalem Brennholz zu ermöglichen. In geselliger Atmosphäre klang die Veranstaltung schließlich bei Bratwürsten vom Grill und einem guten „Patt“ aus – ganz im Sinne einer gelungenen Versteigerung, die nicht nur im kommenden Winter für Wärme sorgt, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärkte.

Romain Welter via mywort