Zum Gedenken ihrer Opfer für ihre Heimat und ihre Ideale

15
Okt
15 Okt

Luxemburg. Das Comité Alstad erinnerte mit einer Gedenkzeremonie an der Gedenkstele an der Corniche der Stadt Luxemburg an die sieben Einwohner aus der Altstadt, welche während des zweiten Weltkrieges ihre Leben, sei es durch Kriegswirren, sei es durch Folter oder in einem Konzentrationslager verloren.

In Vertretung des entschuldigt fehlenden Präsidenten, Jean-Marie Majerus, begrüsste Vizepräsidentin Isabelle Becker unter den Anwesenden Ministerin Stéphanie Obertin und Gemeinderat Claude Radoux. Die Rednerin erinnerte an die, vom Gauleiter Simon angeordnete Personenbestandsaufnahme vom 10. Oktober 1941, anlässlich welcher 90 Prozent aller Luxemburger sich in allen 3 gestellten Fragen zu ihrer luxemburgischen Identität bekannten

Vor der Niederlegung von Blumengebinden erinnerte Zeremonienmeister, Generalsekretär Claude Esch namentlich an die von François Emmel, Jean Esch, Jos. Levy, Nicolas Mousel, François Scheer, Henri Siegler und Josy Zinnen erbrachten Opfer und die erlittene Schmach, und welche für ihre Heimat und ihre Ideale ihre Leben liessen.

Die Feier klang mit der Sonnerie aux Morts und der Heemecht aus, vorgetragen von der Stater- und Lampertsbierger Musek unter der Leitung von Christian Block.

Pierre Mousel via mywort