Gaart an Heem Uewerkäerjeng: „This was the best pork that I have ever had.“

Leuchtend gelb – leuchtend gelb, so die Farbe ihres Gewandes. Zügigen Schrittes bahnt sich die junge Dame ihren Weg durch die Menge, steuert unbeirrt – souverän und elegant – auf den Vereinssekretär zu. Dann setzt sie ein strahlendes 36-Zähne-Lächeln auf und meint hochzufrieden: „This was the best pork that I have ever had.“. Nun händigt sie ihm ihren leeren Teller samt Besteck aus.

Über solches Lob freut er sich sichtlich, ihre Begeisterung wirkt sofort ansteckend. Kurzerhand winkt er sie näher zu sich heran und fragt, ob sie denn auch sehen wolle, wo diese Spare-Ribs zubereitet worden seien. Ein charmantes „Of course!“ folgt auf dem Fuße. In seiner Begleitung – dicht gefolgt von ihrem begeistert mitlaufenden Sohn – „schwebt“ sie hinüber zu dem imposanten Smoker.

Dort angekommen, klappt er einen der schweren Deckel auf. Ein würziger Rauchschwall steigt empor, gibt den Blick frei auf das brodelnde Herzstück: Reihe um Reihe goldbraun glänzender, knuspriger Spare-Ribs. Welch herzhafter Anblick.

Schauplatz dieser Begegnung ist die malerische Mosel-Ortschaft Ahn im Rahmen des traditionellen „Riesling Open“. Wieder mal hat hier der „Gaart an Heem Uewerkäerjeng asbl“ das Catering für den renommierten Winzerbetrieb „Max-Lahr et Fils“ übernommen.

Dass die sympathische Dame ihren Teller überhaupt persönlich und blitzblank zurückbringen konnte, war übrigens einer kleinen Wetterkapriole zu verdanken: als kurz nach dem Kauf der Spare-Ribs ein plötzlicher Nieselregen einsetzte, hatte ihr Mann darum gebeten, das Geschirr mit ins Auto nehmen zu dürfen, um im Trockenen zu speisen. Ein Vertrauensvorschuss, den der Verein sehr gerne gewährte.

Die begehrten Spare-Ribs waren jedoch keineswegs das einzige Highlight auf der Speisekarte. Wer Fisch bevorzugte, fand sein Glück mit frisch im amerikanischen Räucherofen zubereitetem Lachs. Dazu gesellte sich als erfrischender Gaumenschmaus ein Wassermelonensalat à la provençale, während der Duft frisch gebackener Waffeln den gelungenen Tag süß abrundete.

Dass ein solches kulinarisches Erlebnis gelingt, ist kein Zufall: ein starkes Team im Hinter- und Vordergrund, das Hand in Hand zusammengearbeitet hat – Vereinsleben und Teamwork at its best. ganh@tuta.com