Wenn aus Terminnot Solidarität wird

KÄERJENG – Manchmal führt auch ein bürokratischer Zufall zu einer guten Wendung. Als neulich der „Gaart an Heem Uewerkäerjeng asbl“ und die Hilfsorganisation „Käerjeng hëlleft“ jeweils die Zusage für ein Grillwochenende vor dem Cactus Bascharage erhielten, standen beide Vereinigungen erst einmal vor derselben personellen Herausforderung: ein akutes Ressourcenproblem zeichnete sich ab.

Die Lösung lag nah: der „Gaart an Heem“ schlug unkompliziert einen Termintausch vor. „Käerjeng hëlleft“ willigte prompt ein, und auch die Marktleitung des Cactus stimmte zu - damit war der Engpass für beide Seiten vom Tisch.

Aus dieser pragmatischen Kooperation entwickelte sich eine echte Partnerschaft: „Käerjeng hëlleft“ packte dem „Gaart an Heem Uewerkäerjeng“ beim Grillen tatkräftig mit an – woraufhin dessen Vorstand beschloss, den Erlös der Aktion zu teilen: im Rahmen der Preisverleihung des „Concours Villages Fleuris 2026“ überreichte der Verein nun symbolisch einen Scheck an „Käerjeng hëlleft“, um deren Arbeit für Menschen in Not im In- und Ausland zu unterstützen. Nachdem die versprochene Spende überreicht worden war, nutzte Jil Feipel die Bühne, um kurz und konkret über die wertvolle Arbeit von „Käerjeng hëlleft“ zu informieren. Ein weiterer Teil des Erlöses ging an die „Fondatioun Kriibskrank Kanner“, die sich für krebskranke Kinder und deren Familien einsetzt.

Eine Aktion, die eindrucksvoll zeigt, wie effektive Zusammenarbeit im lokalen Vereinsleben funktionieren kann. Weitere Infos gibt es unter der Adresse ganh@tuta.com