Wasserturm in Reimberg im neuen Look- Einweihungsfeier in Gegenwart von Minister Marco Schank

Erbaut im Jahre 1931 mit seiner speziellen sechseckigen Form und mit einer Höhe von 34 Metern, ist der Wasserturm in Reimberg ein besonderer Zeuge von speziellen Betonkonstruktionen aus dieser Zeit. Nachdem der Wasserturm, unweit von der schmucken Rochuskapelle, und als besonderes Wahrzeichen seit nunmehr mehr als 80 Jahren über die Ortschaft Reimberg herausragt, im Jahre 1998 die Gemeindeverwaltung Préizerdaul neuer Besitzer wurde, gilt dieses eigenartige Bauwerk mittlerweile zum festen Bestandteil unserer größtenteils autonomen Wasserversorgung, so Bürgermeister Fernand Heyart anlässlich der offiziellen Einweihungsfeier umfassender Renovierungsarbeiten, die dieser Tage im Kader des internationalen Wassertages im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Gesellschaft und Politik und in Gegenwart von Minister Marco Schank in Reimberg stattfand. In seinem ausführlichen Rückblick über die Entstehung des Wasserturms in Reimberg, der im Auftrag des interkommunalen Wassersyndikates ins Leben gerufen wurde, ein Wassersyndikat, der heutiger DEA und im Jahre 1929 gegründet wurde, mit dem Ziel die Nordkantonen mit sauberem Trinkwasser zu befördern. Das zu diesem Zeitpunkt die einzelnen Sektionen sich individuell um ihr eigenes Trinkwasser kümmern müssen, war es dann auch die Sektion Reimberg die dem Wassersyndikat eine Fläche von 15 Ar zur Verfügung stellten, so Heyart. Doch schon im Jahre 1951 wurde der bestehende Wasserturm schon einer größeren Revision unterzogen, die mit nicht weniger als 500. 000 Franken zur Buche schlug. Die zwei Behälter wurden in den Jahren 2004 und 2006 zu 40. 000 Euro pro Behälter erneuert. Grünes Licht gaben die Gemeindeverwaltung Préizerdaul in seiner Sitzung vom 18. März 2009, um die Fassade mit den Fenstern und dem Dach zu einem Kostenvoranschlag von 320 000 Euro zu erneuern. Nach den Abschlussarbeiten belief die komplette Revision des Wasserturms auf rund 350 000 Euro, die voraussichtlich seitens des Kulturministeriums mit ihrem „ service des Sites et monuments“ mit 65 000 Euro unterstützt werden, da das Reimberger „ château d’eau“ bereits im Jahre 2003 auf Anfrage von der Gemeindeverwaltung bei der zuständigen Kommission als nationales Monument zu klassieren, angefragt worden ist. Allen Beteiligten die in irgendeiner Form zu dieser gelungenen Renovation, fand Bürgermeister Fernand Heyart hierzu die passenden Worte des Dankes. Im Anschluss an die ausführliche Besichtigung wo alle Anwesenden sich beim Rundgang unter der Leitung von Gemeindetechniker Théo Ney über den letzten Stand der Technik im Innenbereich und der Renovierungsarbeiten des Außenbereichs mit einer interessanten geologischen Ausstellung überzeugen konnten, ging Minister Marco Schank auf die Problematik und auf die Wichtigkeit der Wasserversorgung weltweit ein. Ohne Wasser kein Leben, daher soll das Wasser auch in Zukunft in öffentlicher Hand bleiben und mit dieser Perspektive haben die Gemeinden eine große Verantwortung, zu der die Gemeindeverwaltung Préizerdaul die Notwendigkeit einer dezentralen sowie lokalen Wasserversorgung seit Längerem erkannt habe und dies Anerkennung und Respekt verdiene. Im Vorfeld der Einweihungsfeierlichkeiten wurden die Schulklassen aus dem Préizerdaul auf die Wichtigkeit und die Herkunft des Wassers von Patrice Verscheure, Koordinatorin im Redinger Wasserhaus, bestens informiert. ( ( FOTOS: CHARLES REISER)